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Gemeinderat

29.07.2018

500000 Euro für Sanierung der Baarer Schule

Jetzt ist der zuschuss für die Sanierugn derGRundschuel baar bewilligt.
Bild: Johann Eibl (Archiv)

Mit dem Zuschuss sollen der Brandschutz und die energetische Sanierung vorangebracht werden.

„Wir waren überrascht.“ Mit diesen Worten quittierte Baars Bürgermeister Leonhard Kandler das, was er direkt vom CSU-Landtagsabgeordneten Peter Tomaschko erfahren hatte: Die Sanierung der Baarer Grundschule wird bezuschusst – und zwar laut Pressemitteilung des Politikers mit 462000 Euro. Die Förderung beschränke sich auf Brandschutzmaßnahmen sowie auf Maßnahmen zur energetischen Sanierung. Ein finaler Bescheid sei bislang jedoch noch nicht in der Verwaltung eingegangen. Peter Fesenmeir vom Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft Pöttmes ist sich sicher: „Das Wort von Tomaschko ist verlässlich. Der Bescheid kommt.“

Erst dann werden die Details klar, welche Richtlinien zu beachten sind, um die Förderung auch in der angegebenen Höhe zu erhalten. Fesenmeir erklärte, er habe alles in den Förderantrag geschrieben, was er nur unterbringen konnte. Beantragt wurden sowohl brandschutztechnische Umbaumaßnahmen sowie Maßnahmen der energetischen Sanierung und barrierefreie Umbaumaßnahmen.

Die Erweiterung um einen extra Musikraum, der nicht nur den Schülern, sondern auch dem Musikverein des Ortes dienen könnte, stand nicht im Förderantrag. Fesenmeir berichtete, bereits im Vorfeld eine Absage dazu seitens der Regierung von Schwaben erhalten zu haben. Dennoch handle es sich um eine „ordentliche Förderung“ mit Blick auf eine Gesamtsumme zwischen 800000 und 900000 Euro, die Bestandteil des ersten Antrags waren, fasst Fesenmeir zusammen.

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Absage für Nahwärmenetz

Christine Winter-Bächer ermunterte das Gremium zur Freude: „Wir sind so lange allen möglichen Leuten damit auf die Nerven gegangen. Ich bin sehr erfreut über das Ergebnis.“ Einstimmig beschlossen die Räte die grundsätzliche Sanierung der Schule. Dieser Grundsatzbeschluss lege keineswegs Details fest, ermögliche jedoch der Verwaltung, die Sommerzeit nicht ungenutzt verstreichen zu lassen, sondern bereits Vorgespräche, unter anderem mit Architekten, zu führen.

Eine klare Absage erteilte das Gremium hingegen dem Thema Nahwärmenetz. Vorübergehend auf Eis legen werde man dieses Thema, auch wenn Werner Wörle diesem Beschluss durchaus wehmütig zustimmte. Obwohl auch Fesenmair am Thema Nahwärmenetz hängt, riet er dazu, das Thema zurückzustellen. Mit der Sanierung der Schule, die soeben beschlossen wurde, und dem nachdrücklichen Willen, die Kinderbetreuungssituation deutlich zu verbessern, habe die Gemeinde viele große Aufgaben vor sich und müsse dabei auch an die Haushaltslage der Kommune denken.

Mit Blick auf die Kinderbetreuung im Ort stellte Gemeinderätin Johanna Ruisinger diesen Antrag: Baars Bürgermeister solle bis zur nächsten Sitzung ein Konzept der Kinderbetreuung vorlegen, das den Bedürfnissen der Baarer Familien gerecht wird.

Damit verlieh sie abermals der Intention Nachdruck, künftig Krippenplätze in Baar sowie bessere Betreuungszeiten im Kindergarten anzubieten. Die Schulsanierung wird bezuschusst.

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