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Rat

13.07.2018

60 neue Häuser für Mühlhausen

Das ist der Entwurf für das neue Baugebiet in Mühlhausen. Gestrichen wird der Fußweg im Süden.

Entwurf für neues Baugebiet „Am Weberanger“ im Affinger Ortsteil steht. Die Erschließung führt von der Staatsstraße zum Anwaltinger Weg.

Im Affinger Ortsteil Mühlhausen entsteht ein neues Baugebiet. Es umfasst über fünf Hektar und bietet Platz für vier Mehrfamilienhäuser, 47 Einfamilien- und 16 Doppelhaushälften (also acht Doppelhäuser). Insgesamt sind 87 Wohneinheiten möglich.

Der Bebauungsplan „Am Weberanger“ liegt zwischen der Staatsstraße Richtung Rehling und dem Anwaltinger Weg. Der erste Abschnitt im Anschluss an die bestehende Bebauung ist bereits geplant (wir berichteten). Nun präsentierte das Augsburger Planungsbüro dem Gemeinderat den Entwurf für das gesamte Areal, also inclusive der Erweiterung nach Norden bis Höhe der Sammelstelle. Stadtplaner Werner Dehm machte darauf aufmerksam, dass eventuell eine Verträglichkeitsprüfung nötig ist, weil sich schützenswerte Naturflächen in der Nähe befinden. Das stelle sich bei der ersten Beteiligung der Behörden heraus. Mit diesen Ergebnissen „können wir vernünftig weiterarbeiten“. Das bedeute nicht, dass schon alles zementiert sei, es könne sich noch viel verändern. „So wie ich ihr kreatives Gremium kenne“, hielt Dehm das für nicht weit hergeholt. Am Rande sei erwähnt, dass Bürgermeister Markus Winklhofer amüsiert ankündigte, diese Formulierung in eine Affinger Zitatensammlung aufnehmen zu wollen.

Marlene Theiner stellte die Planung vor, die den Wunsch des Rates berücksichtige, das Maximum an Wohnbaufläche herauszuholen. Ebenfalls reduziert wurde die Anzahl der möglichen Doppelhäuser. Je nach Nachfrage lasse sich das aber noch ändern. Dem Gremium stellte sich bald die Frage, ob am bereits beschlossenen Entwurf des ersten, südlichen Bauabschnittes noch gerüttelt werden soll. Denn Josef Tränkl wollte die bestehende Burgstraße für die Erschließung von sechs im Westen entstehenden Bauplätze verlängern. Bislang ist die Zufahrt über die Erschließungsstraße des Baugebietes geplant. Manfred Klostermeir wollte zudem auf den Fußweg im Süden verzichten. Es entspann sich eine Grundsatzdebatte, ob gefasste Beschlüsse erneut infrage gestellt werden sollten. Bürgermeister Markus Winklhofer verwies auf die Regel, dass das nur bei neuen Aspekten möglich sei. Josef Schmid und Christine Schmid-Mägele schlossen sich an. Sie waren zuletzt bei der von ihnen favorisierten Generalinventur für die Westumfahrung mit dieser Begründung abgeblitzt. Deshalb wurde über Tränkls Wunsch nicht mehr abgestimmt. Beim Weg stellte sich heraus, dass dieser im Beschluss nicht erwähnt wird. Deshalb hielt der Rat eine neue Abstimmung für möglich. Mit 9:6 Stimmen (sechs Räte fehlten) strich der Gemeinderat den Weg. Es bleibt bei einer reinen Grünfläche. Die wird den Privatgrundstücken zugeschlagen (11:4).

Künftige mögliche Verkehrsprobleme lassen sich über den Bebauungsplan nicht lösen. Das erklärte Stadtplaner Dehm Paul Moll. Der befürchtete, dass die Erschließungsstraße, die von der Staatsstraße zum Anwaltinger Weg führen wird, als Abkürzung missbraucht werden könne. Er fragte sich, ob eine Einbahnregelung eine Lösung sein könnte. (jca)

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