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16.04.2018

67 Filme an nur einem Wochenende

Beim Kurzfilmfestival in Schrobenhausen ist das möglich

67 Filme an einem Wochenende im Kino sehen? Geht das? Ja, das geht, und zwar beim Kurzfilmfestival in Schrobenhausen. Es geht vom 20. bis 22. April in seine sechste Runde.

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Im Herzog-Filmtheater werden am kommenden Wochenende laut Mitteilung die besten Geschichten nicht kommerzieller Filmemacher aus ganz Deutschland laufen. Bereits zum sechsten Mal in Folge fungiert die Filmgruppe Dram-Film um Marcus Siebler als Organisator des Bundesfilmfestivals Fiction. Gezeigt werden Kurzfilme, deren Länge teilweise stark variiert. So dauert der kürzeste von ihnen gerade mal eine, der längste 24 Minuten.

Am Freitag um 17 Uhr wird Bürgermeister Karlheinz Stephan, Schirmherr der Veranstaltung, den Startschuss geben. Bis Samstag Nacht können Interessierte in sechs Blöcken Kino genießen. Nach jedem Block wird die sechsköpfige Jury unter der Leitung von Adalbert Becker im Kinosaal über die gesehenen Filme diskutieren.

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Geschichten aus dem Leben, Geschichten zum Nachdenken, zum Lachen und zum Weinen – das ist es, worüber die Autoren in ihren Filmen erzählen. Die gezeigte Bandbreite ist enorm, die Filme in Thematik und technischer Umsetzung vielfältig und abwechslungsreich. Seit dem vergangenen Jahr wird das Programm außerdem neben Kurzfilmen mit Spielfilmcharakter durch Experimentalfilme, Animationen und Videoclips bereichert. Da Produktionen von Filmhochschulstudenten ebenso auf dem Programm stehen wie erste Gehversuche junger Amateurfilmer, wird in zwei Kategorien abgestimmt: Autoren mit und ohne professionellen Hintergrund.

Marcus Siebler, der das Festival des Bundesverbands Deutscher Filmautoren (BDFA) 2013 erstmals nach Schrobenhausen geholt hat, hat selbst einen Film im Rennen: „Wildschaden (One Shot)“, ein Film, mit nur einer einzigen Kameraeinstellung gedreht. Er erzählt von der Schauspielerin Stephanie Zella-Mehlis, die nach einem Wildunfall auf verlassener Straße auf den Jäger wartet – währenddessen verändert sich ihr Leben. Bereits Anfang des Jahres durfte der Film im Herzog-Filmtheater Premiere feiern. Er wird am Samstagabend in Block F zu sehen sein. Der Eintritt zur gesamten Veranstaltung ist frei, entsprechend des nicht kommerziellen Grundgedankens. (AN)

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