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04.03.2020

700000 Euro für schnelles Internet

Hundehaufen sind ein Ärgernis. DNA-Proben könnten künftig die Übeltäter überführen.

Auch Hundehaufen wird der Kampf angesagt. Das hat die Gemeinde Adelzhausen vor

Gut 700000 Euro steckt die Gemeinde Adelzhausen in diesem Jahr in den Breitbandausbau. Tom Schiedlers wollte wissen, ob auch die Vogelsiedlung davon profitieren würde. Einöden, Randgebiete und Teile der Gemeinde, die unter einer Datengeschwindigkeit von 30 Megabit pro Sekunde liegen, bekommen Glasfaseranschluss, sagte Bürgermeister Lorenz Braun. Er wies darauf hin, dass die Bauzeiten bis zu 42 Monate betragen können.

Mehr Sicherheit für die Schulkinder wünschte sich Wolfram Siemann. Er regte zum wiederholten Male einen Zebrastreifen im Bereich des Abzweigs von der Aichacher Straße zur Schule an. Das habe er schon an höherer Stelle vorgebracht, antwortete der Bürgermeister. Die Antwort der Experten sei immer die gleiche: Kinder würden durch einen Zebrastreifen unvorsichtiger.

Applaus gab es von den Zuhörern für einen unkonventionellen Vorschlag von Michael Asam. Um Hundehaufen dem Verursacher zuordnen zu können, regte er an, DNA-Proben von jedem Vierbeiner zu nehmen. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass die Gemeinde Verwarnungen verschickt, wenn sie „Ross und Reiter“ kennt. Beim wiederholten Mal falle Bußgeld an. „Da kommen schnell mal 500 bis 600 Euro zusammen.“ Brauns Appell: „Es ist eine Sache des Anstandes, dass man seinen Dreck auch wieder aufräumt.“

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Einen anderen Abrechnungsschlüssel bei der Abwassergebühr regte Johann Asam an. Es solle nach dem Verursacherprinzip und nicht nach der Fläche abgerechnet werden. In der Gebühr sei auch der Erhalt des Kanalnetzes mit eingerechnet, sagte Braun. „Es ist ein sehr komplexes Thema und wird nie gerecht sein“, ergänzte er

Mit Blick auf die großen Bauprojekte regte Norbert Rabl an, sich einen Baufachmann zu leisten. Das sei für die Gemeinde eine Entlastung, konnte er sich vorstellen. Das wäre äußerst komfortabel, sagte auch Braun. In zwei bis drei Jahren seien die großen Projekte aber abgeschlossen und ein Fachmann überflüssig.

Ab Mai werde es einen Mittagstisch für Senioren ab 60 geben, teilte Bürgermeister Braun mit. Lydia Konrad, die die Idee zu dem neuen Angebot hatte, möchte damit der Vereinsamung von Senioren entgegenwirken. Sobald es einen ersten Termin gibt, wird die Gemeinde darüber informieren. (drx)

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