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20.03.2009

Ab heute wollen sie weiter jubeln

Aindling Zweimal versuchte der TSV Aindling vergebens, in die Frühjahrsrunde der Fußball-Bayernliga zu starten. Beim dritten Anlauf spielt das Wetter mit, somit kann das Heimspiel heute Abend um 18.30 Uhr gegen das zweite Team des FC Ingolstadt 04 planmäßig über die Bühne gehen.

VON JOHANN EIBL

Wie berichtet, hat die Vereinsführung in der Winterpause beschlossen: Wir bewerben uns um eine Lizenz für die Regionalliga. Jetzt ist wieder die Mannschaft am Zug, die im vergangenen Herbst mit ihrem Vorstoß in die Spitzengruppe erst die Voraussetzungen dafür schuf. Um weiter in Richtung Aufstieg spekulieren zu können, sind wieder die Fußballer gefordert. Nur wenn es ihnen gelingt, die SpVgg Weiden im Laufe der kommenden Wochen abzufangen, darf weiter von höheren Zielen geträumt werden.

Stehen die Spieler nun verstärkt unter Erfolgsdruck? Trainer Manfred Paula hat bereits vor einigen Wochen vorgebaut: "Wir dürfen nicht auf Weiden schauen. Das wäre der größte Fehler, den wir machen können. Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen. Was anderes macht keinen Sinn. Es geht darum, möglichst Siege einzufahren." Von Druck in Form einer Belastung will Paula nicht reden: "Ich sehe keinen Druck. Den hatten wir letzte Saison, als wir mit 24 Punkten dastanden. Da mussten wir in jedem Spiel gegen den Abstieg strampeln. Wenn man jetzt Druck hineininterpretieren will, dann kann es nur ein positiver sein." Der Trainer spricht lieber von einer Euphorie, mit der man die kommenden Aufgaben angeht.

Ab heute wollen sie weiter jubeln

Egal, wie man nun die aktuelle Lage beurteilen mag: Die Mannschaft ist gerüstet. Sie hat mit ihren Erfolgsserien im vergangenen Jahr Selbstbewusstsein getankt, in den Testspielen der letzten Wochen ist sie ähnlich aufgetreten. Dabei hat sich schnell erwiesen, dass Marco Löring seinen Ansprüchen als ehemaliger Profi gerecht wird. "Davon kann man ausgehen", sagte Manfred Paula am Donnerstag auf die Frage, ob der Neuzugang von Anfang an eingesetzt werde.

Wie üblich erfahren seine Leute 90 Minuten vor dem Anstoß, in welcher Formation der TSV Aindling beginnt. "Im Kern steht die Elf, die auflaufen wird", gewährt Paula ein wenig Einblick in seine Überlegungen. Und er verrät auch, dass nicht so weit daneben liegt, wer auf die Startelf vom letzten Test in Kaufering tippt. Dort begannen Geisler, Zerle, Völker, Anuk, Maurer, Schmidt, Storhas, Hönisch, Löring, Müller und Westermair.

Am vergangenen Sonntag gewann das Team zwei in Höchstädt mit 5:2, verstärkt mit Kickern aus dem Bayernligakader. Hat sich dabei jemand für oben empfohlen? Simon Knauer wird jedenfalls heute ins Aufgebot rücken, nicht nur wegen seiner drei Treffer. "Man sieht eine Entwicklung bei ihm", freut sich Paula, darum rückt der junge Mann zumindest diesmal ins Team eins auf. Eugen Kunz befindet sich noch in der Erholungsphase, Max Mies musste das Training am Dienstag nach einem Schlag aufs Knie abbrechen. Was aber nicht gleich heißen muss, dass er für die Partie gegen Ingolstadt ausfällt.

Torlos endete im Herbst der Vergleich an der Donau. Wie die "Schanzer" derzeit in Form sind, darüber hätte sich Paula gerne selber informiert. Doch weil die ebenfalls noch kein Punktspiel austrugen, war er dazu nicht in der Lage. Er kennt aber von seiner früheren Tätigkeit bei diesem Klub die Mannschaft recht gut. Somit kann er seine Leute kurz vor dem Anpfiff noch einmal instruieren, wer auf welcher Position beim FCI zum Einsatz kommt.

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