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28.02.2018

Abschied vom Agrar-Zentrum

Johann Schenk

Geschäftsführer Schenk ist jetzt im Ruhestand

Er startete als Bankkaufmann, stieg ins Warengeschäft ein und war zum Ende seiner Berufskarriere Geschäftsführer des von den Genossenschaften Aindling und Rehling gemeinsam betriebenen Raiffeisen-Agrar-Zentrums Lech-Paar mit dem vor einem Jahr neu eröffneten Standort in Motzenhofen (Gemeinde Hollenbach). Jetzt wurde Johann Schenk im Rahmen einer Betriebsveranstaltung in den Ruhestand verabschiedet. Die Laudatio übernahm Geschäftsführer Peter Bürle.

Johann Schenk aus dem Aindlinger Ortsteil Edenhausen startete seine Berufsausbildung bei der MAN in Augsburg. Nach einem Unfall musste er diese abbrechen. Er absolvierte dann von 1979 bis 1981 im Berufsförderwerk Heidelberg eine Ausbildung zum Bankkaufmann und begann im Sommer 1981 bei der Raiffeisenbank Aindling. Später übernahm er die Leitung der Geschäftsstelle in Petersdorf. Neben dem eigentlichen Bankgeschäft stieg er stärker ins Warengeschäft ein und übernahm dann die Leitung dieses Aufgabenbereichs der Raiba Aindling. Schenk entwickelte eine Passion im Handel mit Heizöl und Diesel. Diesen Bereich baute er aus und der Mineralölhandel wurde zu einem tragenden Geschäftszweig des Warengeschäftes der Genossenschaft. 2002 kam nach der Übernahme das Warengeschäft der Raiba Inchenhofen hinzu. Gleiches 2004 nach der Fusion mit der Raiba Echsheim. Mit der Gründung des Raiffeisen-Agrar-Zentrums Anfang 2015 wurde Schenk zum Geschäftsführer ernannt. In der GmbH war er für den Heizöl- und Dieselhandel verantwortlich. Er wird auch künftig unterstützend mit tätig sein während der Düngersaison im Lagerhaus in Aindling. Danach verabschiedete Peter Bürle auch Monika Forster aus dem Rehlinger Ortsteil Au, die nach 35 Jahren als Raumpflegerin im Lagerhaus in Oberach ebenfalls in Ruhestand geht.

Bürle gab auch einen Rückblick auf das Geschäftsjahr 2017. Der Gesamtumsatz des Agrar-Zentrums lag bei 17,8 Millionen Euro. Es wurden 27000 Tonnen Getreide angeliefert und gehandelt. Der Umsatz bei Soja lag bei 9100 Tonnen, mit Dünger bei 14000 Tonnen und der Handel mit Pflanzenschutzmitteln bei 1,3 Millionen Euro. Laut Bürle sei mit dem Umzug ins neue Lagerhaus ein großes Ziel erreicht worden. Diese Umstellung sei aber nicht leicht gewesen: „Ich hoffe, dass jeder Mitarbeiter zwischenzeitlich seinen Platz im Unternehmen gefunden hat.“ Bürle bat alle Beschäftigten, ihn bei Problemen oder Verbesserungsvorschlägen anzusprechen. (at)

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