Newsticker
Bundes-Notbremse: Ausgangsbeschränkungen fallen weniger streng aus
  1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Abwasserleitung kostet Kühbach 1,8 Millionen Euro

Kühbach

28.11.2019

Abwasserleitung kostet Kühbach 1,8 Millionen Euro

Die Arbeiten an der Kläranlage liegen im Zeitplan. Bürgermeister Johann Lotterschmid geht davon aus, dass der Kostenrahmen eingehalten wird.
Foto: Gerlinde Drexler

Kühbach muss für den Neubau mehr zahlen als erwartet. Auf die Gebühren wirkt sich das zumindest vorerst nicht aus.

Rund 1,8 Millionen Euro muss die Gemeinde Kühbach für die neue Anschlussleitung zahlen, die den Hauptort mit der neuen Kläranlage verbinden wird. Das sind rund 800000 Euro mehr als geschätzt. Auf die Gebühren wirke sich das nicht aus, versicherte Bürgermeister Johann Lotterschmid auf telefonische Nachfrage. „Auf die Gemeindebürger kommt in den nächsten zwei bis drei Jahre keine Erhöhung der Abwassergebühren zu.“ Bei der Sitzung des Gemeinderates am Dienstag stellte das Ingenieurbüro Mayr die Planung für die Abwasserleitung vor.

Kühbach: Hauptort ist bisher an Kläranlage der Brauerei angeschlossen

Bisher ist der Hauptort an die Kläranlage der Brauerei Kühbach angeschlossen. Um die Kanäle an die neue Kläranlage anzuschließen, wird auf rund 250 Meter Länge ein neuer Kanal entlang der Paarer Straße Richtung Schule verlegt. Ab Höhe des Kreisverkehrs verläuft die neue Abwasserleitung entlang des Kühbächleins links von der Straße Richtung Paarer Weiher. Ab der Weiherholzstraße wird er im Spülverfahren unter der Kreisstraße durch bis zur Kläranlage verlaufen.

Neben der neuen Leitung müssen auch die beiden vorhandenen Pumphäuser an der Schule und der Kläranlage umgebaut werden. Die Gesamtkosten setzte das Ingenieurbüro mit rund 2,9 Millionen Euro an. Etwa 1,1 Millionen Euro werden über Zuschüsse finanziert, den Rest muss die Gemeinde tragen.

Die Kosten würden wie die der Kanalsanierungen in die Gebühren mit einfließen, so Lotterschmid. Eine aktuelle Nachkalkulation der Abwassergebühren habe ergeben, dass es insgesamt sehr gut aussehe, sagte Lotterschmid. In den nächsten zwei bis drei Jahren werde es keine Gebührenerhöhung geben.

Langfristig wird die allerdings nicht zu vermeiden sein. Der Bürgermeister verwies hier auf weitere Investitionen im Kanalbau. Im kommenden Jahr wird zum Beispiel der Kanal in der Schrobenhausener Straße erneuert und auch am Marktplatz und in der Pfarrstraße soll der Kanal saniert werden.

Kühbach: Beitragsbescheide kommen Anfang Januar

Die Beitragsbescheide für die Ergänzungsbeiträge wird die Gemeinde erst Anfang Januar verschicken, teilte der Bürgermeister mit. Die erste Rate wird im März 2020 fällig, die zweite im März 2021 und die dritte ein Jahr später. Ursprünglich hatten die Bescheide noch Ende des Jahres rausgehen sollen.

Nicht mehr zu retten war laut einem Gutachten der Sachverständigen Angelika Lay die große Esche vor der Schule. Ihre Empfehlung war, den Baum sofort zu fällen oder Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen, damit niemand unter den Baum laufen und verletzt werden kann. Der Bürgermeister veranlasste die sofortige Fällung der Esche.

Auf die Dauer nicht mehr zu halten sein wird laut Lay auch die Esche am Feuerwehrhaus in Haslangkreit. Die Gemeinde will hier versuchen, mit Pflegemaßnahmen das Fällen des Baumes um fünf Jahre hinauszuzögern.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren