Newsticker

Corona-Hotspots: Andere Bundesländer verhängen Beherbergungsverbot für Münchner und Würzburger
  1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Abwehrarbeit steht im Vordergrund

07.03.2009

Abwehrarbeit steht im Vordergrund

Pipinsried Während bei vielen anderen Fußballmannschaften die Winterpause wegen des schlechten Wetters unfreiwillig verlängert wird, hat das Warten für den FC Pipinsried ein Ende. "Wir spielen zu hundert Prozent", sagt der Vorsitzende Konrad Höß, der sich mehrfach versichert hat. So trifft der Landesligist am heutigen Samstag (15 Uhr) im ersten Punktspiel der Frühjahrsrunde auswärts auf den BCF Wolfratshausen.

Mit der Vorbereitung ist Höß nicht ganz zufrieden, schließlich konnte man aus fünf Spielen nur einen Sieg holen. Immerhin war ein 0:0-Unentscheiden gegen TSG Thannhausen dabei, ein Achtungserfolg gegen einen Bayernligisten. "Wir hatten teilweise schon sehr gute Gegner. Doch insgesamt muss man sagen, dass die Leistungen eigentlich für die Landesliga noch nicht ganz reichen", sagt Höß.

Der Vorsitzende hatte in der Winterpause auf die Abstiegsgefahr des Vereins mit personellen Veränderungen reagiert und fünf Neuzugänge präsentiert: Ugur Alkan kam von Türkspor Aichach, Erkan Aydogan von Türk Dachau, Marco Kleindienst von ST Scheyern, Ferhat Serefliogullari von der U 19 der SpVgg Unterhaching und Michael Holzhammer vom Ligarivalen TSV Gersthofen. Im 21-jährigen Holzhammer sieht Höß die größte Verstärkung für den Kader. "Holzhammer ist mit Sicherheit ein sehr guter Spieler, auch wenn er momentan noch nicht ganz fit ist", so Höß. Insgesamt ist der Kader breiter geworden, Spielertrainer Marcel Richter hat jetzt mehr Alternativen als dies noch in der Vorrunde der Fall war. "Die Qualität ist auf jeden Fall höher", bestätigt der Coach.

Ob diese Qualität auch Landesligaansprüchen genügt, wird sich zeigen. Die Vorbereitung ist vorbei, das Ziel Nichtabstieg muss in die Tat umgesetzt werden. Heute gegen Wolfratshausen bietet sich die erste Gelegenheit, den Relegationsplatz zu verlassen. "Wir müssen defensiv ziemlich kompakt stehen und möglichst zu null spielen", erklärt Richter.

Eine Einschätzung der derzeitigen Leistungsfähigkeit fällt ihm allerdings schwer, dazu waren die Trainingsbedingungen in den vergangenen Wochen einfach zu schlecht. "Wo wir genau stehen, das werden wir erst in den kommenden Wochen sehen", sagt Richter.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren