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Aichach-Oberbernbach

20.02.2017

Adleraugen zum Schnäppchenpreis

Gut besucht war der erste Flohmarkt für Schießsportartikel bei den Vereinigten Schützen Oberbernbach. Das Foto zeigt Richard Vogelsang (rechts), der Anja Belluzzi eines der angebotenen Luftgewehre erklärt.
Bild: Erich Echter

Beim ersten Schützenflohmarkt im Aichacher Stadtteil Oberbernbach schaute sich vor allem der Nachwuchs nach neuer Ausrüstung um - und wurde fündig.

Mit ihrem ersten Flohmarkt für gebrauchte Schießjacken, Hosen, Schuhe und ältere freie Luftdruckwaffen haben die Vereinigten Schützen Oberbernbach offenbar ins Schwarze getroffen. Der Verkaufsraum im Oberbernbacher Schützenheim war von Kaufwilligen gut besucht. Sieben private Anbieter und zwei professionelle Händler hatten ihre Verkaufsstände aufgebaut. Besucher kamen nicht nur aus dem Schützeengau Aichach. Auch aus den Nachbargauen Pöttmes-Neuburg und Schrobenhausen kamen Gäste ins Oberbernbacher Schützenheim.

Idee zum Flohmarkt entstand beim Bergwandern

Die Idee zu dem Flohmarkt war Schützenmeister Anton Heinrich beim Bergwandern gekommen. Für gebrauchte Schießsportartikel gebe es keinen rechten Markt, überlegte er. So fasste er den Entschluss, einen speziellen Flohmarkt ins Leben zu rufen. Heinrich sagte: „Viele Sportschützen haben Ausrüstungsgegenstände, von denen sie sich trennen wollen, weil vielleicht ein neues Modell bei Luftdruckwaffen auf den Markt gekommen ist und man sich eine bessere Trefferquote erhofft.“

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Er selbst bot mehrere Luftdruckwaffen seitens des Vereins zum Kauf an. In den Augen des zweiten Gauschützenmeisters Gerhard Lunglmair profitiert von solch einen Markt besonders die Jugend, weil hier gute Qualität für erschwingliche Preise zu haben ist.

Fündig beim Markt wurden so beispielsweise die beiden Unterwittelsbacher Nachwuchsschützen Mathias Witzenberger und Matthias Meyer. Auf ihrer Einkaufsliste standen Schuhe und Jacken, die zum halben Preis den Besitzer wechselten. Beide schießen in der ersten und zweiten Mannschaft ihres Vereins und waren mit den neu erstandenen Schnäppchen zufrieden.

Mancher Anbieter ist aus seiner Ausrüstung herausgewachsen

Die Gründe, warum die Verkäufer ihre Sache hergaben, waren unterschiedlich. Schützenurgestein Günter Sitta aus dem Aichacher Stadtteil Oberwittelsbach, bot seine Ausrüstung für Gewehrschießen an. Er erzählte: „Die Leistungen lassen mit 75 Jahren nach und es fehlt auch das nötige Training.“ Andere Anbieter waren meist aus ihrer Schießjacke oder Hose herausgewachsen und mussten auf die nächste Konfektionsgröße zurückgreifen. Für seinen Verein Hubertus Sainbach hatte Josef Rottmann einiges auf dem Verkaufstisch liegen. Rottmann sah die Aktion als Test. Er hofft, dass es öfter solche Flohmärkte gibt. Ebenso der Nachwuchs der Schützenvereine, der nach Oberbernbach gekommen war.

Auch wer spezielle Dinge wie verstellbare Irisblenden oder ein verstellbares Ringkorn, Schaftkappen aus Aluminium oder Adleraugen suchte, wurde fündig.

Sandra Eiba vom Sportschützenbedarf Weiß aus Aresing-Autenzell (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen) war zum ersten Mal auf einem solchen Flohmarkt. Ebenso Gottfried Schmid vom Schießsportbedarf Schmid aus dem Pöttmeser Ortsteil Gundelsdorf. (ech)

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