Newsticker

Merkel warnt: "Wir riskieren gerade alles, was wir in den letzten Monaten erreicht haben"
  1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Affing schnuppert an den Aufstiegsplätzen

17.03.2009

Affing schnuppert an den Aufstiegsplätzen

Affing/Aindling l joga/jeb l Kann gespielt werden, welche Partien fallen aus? Diese Fragen in Fußballerkreisen dürften sich allmählich dem Ende zuneigen, nachdem der Winter den Rückzug angetreten hat. Dennoch konnten der FC Pipinsried, der BC Aichach und der TSV Aindling am vergangenen Wochenende noch keine Punktspiele austragen.

Anders der FC Affing. Der Landesligist spielte am Sonntag gegen den abstiegsbedrohten SV Raisting und zeigte, dass man mit ihm diesmal auch in der Rückrunde rechnen darf. "Mit dem Ergebnis bin ich auf jeden Fall zufrieden", sagt Trainer Stefan Tutschka. Mit der Spielweise ist er es nicht ganz. Vor allem bei den Torchancen ging sein Team noch zu fahrlässig zu Werke. "Eigentlich hätten wir nach 20 Minuten hoch führen müssen", sagt Tutschka. Stattdessen tat sich seine Mannschaft schwer, ohne jedoch gegen die harmlosen Gäste wirklich in die Gefahr einer Niederlage zu geraten. Auf die torgefährliche Offensive konnte sich der Trainer wieder verlassen. Daniel Raffler traf, Sebastian Kinzel sowieso. Beide stehen mit 14 beziehungsweise 15 Treffern in der Torschützenliste der Landesliga weit oben. Patric Lemmer hat erst ein Tor geschossen. Das liegt allerdings hauptsächlich daran, dass er gegen Raisting sein erstes Punktspiel bestreiten durfte. Tutschka ist zufrieden, auch wenn "bei ihm noch Luft nach oben ist."

Nur nicht zu sehr loben, denn am Samstag wird es "lustig", wie Tutschka es nennt.

Die Tabellenkonstellation will es so, dass der Tabellendritte - Affing machte am Sonntag zwei Plätze gut - auf den Tabellenführer 1860 Rosenheim trifft. Sollten die Affinger gewinnen, würde ihr Abstand zu Rosenheim bei einem Spiel weniger nur noch vier Punkte betragen.

Affing schnuppert an den Aufstiegsplätzen

"Wir werden uns auf jeden Fall steigern müssen und müssen schneller spielen als gegen Raisting", sagt Tutschka. Denn zu oft und zu lange hielten da seine Spieler noch den Ball, ließen ab und an die nötige Bewegung ohne Ball vermissen und probierten die Abwehr durch lange Bälle zu überwinden.

Für Affing rückt die Tabellenspitze inzwischen in greifbare Nähe, für den TSV Aindling entschwindet sie nach und nach, ohne dass der Bayernligist etwas dafür könnte. Bei den Aindlingern werden die Spiele wegen des schlechten Wetters abgesagt und Tabellenführer Weiden gewinnt. So beträgt der Abstand inzwischen elf Punkte bei zwei Spielen Rückstand. Doch damit soll am kommenden Freitag endlich Schluss sein. Dann empfängt Aindling Zuhause um 18.30 Uhr den FC Ingolstadt 04 II und wird erstmals in diesem Jahr um Bayernligapunkte kämpfen. "Ich hoffe, dass es am Donnerstag nicht nochmal zum Schneien kommt", sagt Trainer Manfred Paula. Für die Aindlinger beginnt die Frühjahrsrunde gleich mit einer englischen Woche. Am Mittwoch, 25. März, wird um 18.30 Uhr das Nachholspiel beim FC Memmingen angepfiffen und am darauffolgenden Samstag, 28. März, steigt die nächste Partie bei der SpVgg Bayreuth.

Für die Nachholbegegnung daheim gegen den TSV Buchbach steht Dienstag, 14. April, zur Debatte. Dieser Terminvorschlag hat am Lechrain alles andere als Begeisterung ausgelöst. Schließlich steigt am Samstag zuvor das Heimspiel gegen Kickers Würzburg und am Freitag (17. April) danach muss Aindling nach Weiden fahren. Dabei könnte eine Vorentscheidung über die Meisterschaft fallen. Nach Aussage von Paula soll die Partie Aindling gegen Buchbach daher am Mittwoch, 6. Mai, stattfinden.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren