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Affinger Verkehr: Der Bürgermeister ist gefordert

Kommentar Von Carmen Jung
15.11.2018

Bei den Verkehrsproblemen in Affing soll ein Ausschuss bei der Lösung helfen. Bürgermeister Markus Winklhofer muss das Heft in die Hand nehmen.

Ausschuss oder Arbeitsgruppe? Das war die Frage am Dienstag im Affinger Gemeinderat. Im Hintergrund ging es jedoch um etwas anderes: latente Zweifel am Bürgermeister, an seiner Kompetenz, daran ob er’s auch im Kreuz hat – obwohl das so keiner aussprach. Immer öfter werden seit einigen Monaten Vorwürfe gegen ihn laut. Zuletzt war bei einer Versammlung der Mühlhauser Wählergruppierung von Versäumnissen Winklhofers in Sachen Ortsumgehungen die Rede. Allein die Tatsache, dass auf der Besetzungsliste für die Arbeitsgruppe Winklhofers Name fehlt, spricht Bände. Erwähnt sei, dass sich die Gebenhofener und Anwaltinger Räte mit den Mühlhauser Kollegen einig waren. Das kommt nicht oft vor in Affing, wenn’s ums Thema Verkehr geht.

Wundern muss sich keiner, dass Winklhofer auf die Arbeitsgruppe nicht begeistert reagierte und zögerte, Befugnisse abzutreten. Er muss das sogar, wenn er glaubwürdig bleiben will. Denn er ist angetreten mit dem Vorsatz, die Umgehungen voranzubringen. Er hat sie zur Chefsache erklärt und sie sind nichts weniger als das. Winklhofer muss nun aufpassen, dass ihm dieses Thema nicht entgleitet. Er muss das Heft in die Hand nehmen. Das aber sollte ihn nicht daran hindern, fähige Mitstreiter ins Boot zu holen. So gesehen ist ein Ausschuss die beste Lösung.

Lesen Sie dazu den Artikel "Verkehrsprobleme in Affing: Ausschuss soll mithelfen"

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