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Reise

16.10.2013

Affinger staunen über Fortschritte in ihrer Partnerstadt Lobez

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Zu einem Gedankenaustausch über die weitere Entwicklung der Partnerschaft trafen sich im Lobezer Rathaus: (von links) Agnieska Rutkowska, Stadtratsvorsitzender Marian Plocienik, Bürgermeister der Stadt Lobez, Richard Sola, und Lorenz Drexl als Vorsitzender des Partnerschaftskomitee Affing-Lobez.

30 Lechrainer werden in Polen herzlich empfangen. Sie übergeben Spenden in sozialen Einrichtungen und gestalten einen Festgottesdienst

Affing Seit 16 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen der polnischen Stadt Lobez und der Gemeinde Affing. Nun fuhren erneut rund 30 Mitglieder des Partnerschaftskomitees Affing-Lobez in die Partnerstadt. Dabei legten sie einen Zwischenstopp in Mödlareuth ein. Die Amerikaner nannten das 50-Einwohner-Dorf am Ende der westlichen Welt „Little Berlin“. Mitten durch den Weiler verlief die DDR-Grenze. Heute zeigt das Deutsch-Deutsche Museum das Leben der Dorfgemeinschaft während der deutschen Teilung.

Am Ziel in Lobez angekommen, wurden die Affinger von Bürgermeister Richard Sola und einem Großteil des Stadtrates herzlich empfangen. Am nächsten Tag war der Besuch sozialer Einrichtungen geplant. Viele Sachspenden wurden übergeben, die von ortsansässigen Firmen gestiftet worden waren.

Besonders erfreut waren die Kinder im Kindergarten. Jede Altersgruppe hatte einen Tanz vorbereitet. Brigitte Gföllner, Leiterin des Kindergartens in Affing-Bergen, überreichte den Kindern selbst gebastelte Geschenke ihrer Altersgenossen aus Affing. Bei den Besuchen im Waisenhaus und Behindertenheim wurde erneut die Fürsorge der Mitarbeiter für die Heimbewohner deutlich. Im nächsten Jahr ist ein Gegenbesuch aus Lobez mit einem Teil der Waisenkinder geplant.

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Besondere Aufmerksamkeit galt wiederum den Grundschulen in Lobez und dem Stadtteil Belzcna. Hier zeugten Sprachlabor und Computerräume, die am Wochenende auch von Erwachsenen genutzt werden, sowie die Sporthalle vom sichtbaren Fortschritt in der Partnerstadt.

In einer Gesprächsrunde der Gäste mit den Bürgermeistern und Mitarbeitern der Stadtverwaltung wurden die nächsten Ziele der lebhaften Partnerschaft erörtert. Zum weiteren Besuchsprogramm zählte eine Fahrt an die Ostsee. Neben einem Stadtrundgang in Kolberg galt die Schifffahrt auf der Ostsee als ein weiterer Höhepunkt. Der hohe Wellengang wird den „Seefahrern“ allerdings in Erinnerung bleiben.

Am Abend stand ein bayerisch-polnischer Abend im voll besetzten Kulturhaus auf dem Programm. Die Lobezer Volksgruppe in ihrer Tracht sowie das Jugendorchester vertraten die Gastgeber. Den bayerischen Teil übernahmen die Stubenmusiker und Sängerinnen. Anna Wagner, Maria Lutz, Christine Jakob (Gesang), das Harfenduo Annelie Hammerl und Monika Baumgartner, Marlies Hammerl (Hackbrett), Renate Giesen (Gitarre) und Max Beer (Zither) warben für die Partnerschaft.

Höhepunkt der Reise war der Festgottesdienst in der vollen Stadtpfarrkirche Sankt Maria. Während der Aufführung der Bauernmesse von Annette Thoma, begleitet vom Harfenduo, herrschte andächtige Stille. Mit stehendem Applaus und persönlicher Anerkennung nach dem Gottesdienst bedankten sich die Kirchenbesucher für die Gestaltung des Gottesdienstes. Mit einem bayerischen „Grüß Gott“ und „Pfüa Gott“, was dem deutschsprachigen Lobezer Pfarrherrn besonders gefiel, verabschiedeten sich die Gäste.

Ehe sie die Heimreise antraten, wurde die Deutschland-Flagge am Rathaus eingeholt. Die Bürgermeister verabschiedeten die Affinger Delegation.

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