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Aichach: Die helle Seite des Zugunglücks

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Kommentar Von Carmen Jung
08.05.2018

Das Bahnunglück in Aichach ist tragisch. Dennoch gibt es einen Lichtblick - die Helfer.

Aichach erlebt Montagnacht ein unwirklich scheinendes Szenario. Stundenlang erschallt Martinshorn, der Bahnhof ist großräumig abgeriegelt. Hubschrauber kreisen. Am Bahnhof konzentrieren sich 240 Rettungskräfte und unzählige Fahrzeuge von Rettungsdiensten, Feuerwehren und Polizei. All das ist real. Das Zugunglück am Montagabend ist ein Ernstfall. Traurig und blutig.

Gegen solch tragischen Ereignisse ist die Menschheit nicht gefeit. Es fühlt sich aber ganz anders an, wenn sie vor der eigenen Haustüre stattfinden. Die Tragödie liegt näher und sie geht näher. Die beinahe bedrückende Ruhe am Aichacher Bahnhof am Morgen danach zeigt, dass viele Menschen so fühlen.

Trotz allem hat auch dieses Unglück eine helle Seite. Es ist das Zusammenspiel der Rettungskräfte, deren Einsatz die Baustelle in der Bahnhofstraße nicht eben leichter gemacht hat. Es ist die Reaktion junger Passagiere, die unverletzt geblieben sind und besonnen Erste Hilfe geleistet haben. Es ist das Verhalten der Anwohner, die zur Unfallstelle geeilt sind, um zu helfen. Tatkräftig. Beispielhaft. All das ist beruhigend und macht Mut. Es gibt eben nicht nur teilnahmslose Gaffer auf der Welt – allen – sicherlich berechtigten – Schlagzeilen der jüngsten Vergangenheit zum Trotz.

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