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Aichach-Friedberg: Bei der Artenvielfalt geht es ums Geld

Kommentar Von Martin Golling
16.11.2018

Auch im Wittelsbacher Land ist die Artenvielfalt bedroht. Noch geht es aber meist um Geld.

Wir haben ein Problem, wir als Menschheit. Manchem Mitbewohner auf unserem blauen Raumschiff haben wir seinen Lebensraum geklaut, ausgetrocknet, vergiftet, wegbetoniert. Wir haben die aus dem Weltraum betrachtet hauchzart wirkende Atmosphäre mit Kohlendioxid vollgepumpt, haben unseren eigenen, unseren einzigen Lebensraum verpestet. Noch spüren wir kaum etwas davon, doch erste Anzeichen deuten darauf hin, dass die lange steigende Lebenserwartung unserer Spezies zurückgeht. Seit Jahrmillionen haben sich unsere Vorfahren an den komplexen Systemen der Umwelt ohne Schaden für die nachrückenden Generationen bedient. Nun verlöscht ein um das andere der Lebenslichter unserer Mitgeschöpfe – und das immer rasanter. Im großen Konzert der Vitalität unseres Heimatplaneten fehlen immer mehr Stimmen. Doch eine Stimme stützt die andere.

Wer weiß, ob wir nicht das ganze Orchester brauchen, um überhaupt überlebensfähig zu bleiben. Noch geht es uns hauptsächlich ums Geld. Doch in seiner Rede an den „großen weißen Häuptling“ hat Seattle schon geahnt: „… dann werdet ihr erkennen, dass man Geld nicht essen kann.“

Lesen Sie dazu den Artikel "Das tun die Landwirte für die Artenvielfalt"

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