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Aichach-Friedberg: Sport ist nicht gleich Sport

Aichach-Friedberg: Sport ist nicht gleich Sport
Kommentar Von Sebastian Richly
30.05.2020

Mit den Lockerungen kommt auch der Sport Stück für Stück zurück ins Wittelsbacher Land. Dieses Training hat aber mit dem Normalzustand nur bedingt etwas zu tun.

Es lebe der Sport. Der ist gesund und macht uns hart. Er gibt uns Kraft, er gibt uns Schwung. Er ist beliebt bei Alt und Jung – schon Sänger Reinhard Fendrich machte uns auf die Bedeutung des Sports aufmerksam. Doch in Corona-Zeiten ist das mit der Bewegung nicht ganz so einfach. Viel mehr als Joggen und Radfahren war lange Zeit nicht drin. Durch die Lockerungen kommt nun aber auch der Sport nach und nach zurück ins Wittelsbacher Land.

Freibäder und Fitnessstudios dürfen ab dem 8. Juni wieder öffnen, Vereinssport im Freien ist seit rund zwei Wochen wieder erlaubt. Die Fußballer der Wanderfreunde Klingen wagten sich am Donnerstag erstmals in Kleingruppen auf den grünen Rasen. Die Sportler vom TSV Aichach sind schon etwas länger wieder aktiv – allerdings nur an der frischen Luft. Das trifft vor allem die Hallensportler, die sich anderweitig fit halten müssen. Auf ungewohntem Terrain sporteln so etwa die Ju-Jutsu-Kämpfer und Boxer des TSV Aichach im Freien.

Tennisspieler sind die Ausnahme

Gerade für junge Sportler ist es ein erster Schritt zurück in den sportlichen Alltag. Mehr aber auch nicht, denn das Training findet in Kleingruppen und unter strengen Hygienevorschriften statt. Mit dem eigentlichen Sport hat das vielerorts noch nicht viel zu tun. Fußball ohne Zweikämpfe, Boxen ohne Boxsack oder Gegnerkontakt – der Weg zur Normalität ist auch beim Sport noch weit. Bis die Wettkämpfe wieder losgehen, wird es in den meisten Sportarten noch länger dauern. Ausnahme sind die Tennisspieler, die schon ab dem 15. Juni wieder um Punkte kämpfen dürfen.

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