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Kommentar

06.04.2020

Aichach-Friedberg: Was hilft bei zu viel Verkehr?

Völlig ausgebrannt ist ein Brotlaster im November 2019 auf der B300 bei Aichach. Der sogenannte Anprallschutz mit Betonwand (im Hintergrund zu sehen) hat dem damals 38-jährigen Fahrer des Lasters wohl das Leben gerettet.
Bild: Erich Echter

Als die Unfallkommission vor 20 Jahren begann, gab es 25 Unfalltote im Landkreis. Zuletzt waren es fünf. Doch es gibt eine neue Herausforderung.

Als die Unfallkommission im Jahr 2000 gegründet wurde, gab es 25 Verkehrstote im Landkreis Aichach-Friedberg. Zuletzt waren es fünf Todesopfer. Wow – was für eine Wirkung hat dieses Ensemble von Fachleuten.

Die Zahl der Unfalltoten ist in 20 Jahren enorm gesunken

Natürlich ist das eine zu eindimensionale Betrachtungsweise. Zum Gesamtbild gehören auch Fortschritte in der Medizin, der Autotechnik und bei der Verkehrsinfrastruktur. Doch die Unfallkommission ist zweifelsohne ein weiterer Faktor, der dazu geführt hat, dass sich die Zahl der Todesopfer kontinuierlich reduziert hat. Wenn das so weitergeht, wird die Kommission bald überflüssig sein. Oder?

Die neue Herausforderung ist der dichte Verkehr

Ganz abgesehen davon, dass auch fünf Todesopfer in der Betrachtung der Einzelschicksale eine extrem schwere Last sind, warten schon neue Herausforderungen. Landrat Klaus Metzger verwies vor der Unfallkommission auf die zunehmende Verkehrsdichte. Das ist das Problem der Gegenwart und noch viel mehr der Zukunft. Neue Verkehrsschilder, neue Kreisverkehre oder neue Straßen reichen da nicht aus. Da braucht es völlig neue Ideen. Die Corona-Krise zeigt gerade einen Weg: Homeoffice nimmt viel Verkehr von den Straßen. Es ist kein Allheilmittel. Doch es kann ein Beitrag sein.

Hier geht's zum Artikel Damit Unfälle nicht so oft tödlich enden

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