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20-jähriger Friedberger wegen Diebstählen von Smartphones und Smartwatches für über 50.000 Euro vor Aichacher Amtsgericht

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Friedberger stiehlt Smartphones und Smartwatches für über 50.000 Euro

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    Ein 20-jähriger Friedberger hat Smartphones und Smartwatches im Wert von über 50.000 Euro gestohlen und außerdem mit Drogen gehandelt. Deshalb musste er sich vor dem Aichacher Amtsgericht verantworten.
    Ein 20-jähriger Friedberger hat Smartphones und Smartwatches im Wert von über 50.000 Euro gestohlen und außerdem mit Drogen gehandelt. Deshalb musste er sich vor dem Aichacher Amtsgericht verantworten. Foto: Hauke-Christian Dittrich, dpa (Symbolbild)

    Ein zum Tatzeitpunkt 20-jähriger Friedberger hat zwischen Oktober und November 2022 32 Smartphones und mehrere Smartwatches mit einem Gesamtwert von über 50.000 Euro gestohlen. Alle Diebstähle beging er im selben Geschäft in Friedberg. Dafür musste er sich jüngst vor dem Aichacher Amtsgericht verantworten.

    Vom Verkauf seiner Beute aus den Diebstählen finanzierte sich der junge Mann nach Angaben von Pressesprecher Axel Hellriegel mehrere Urlaube. Dem 20-Jährigen wurden nicht nur die Diebstähle zur Last gelegt. Zudem habe der junge Mann mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge gehandelt, um sich mit den illegalen Geschäften seine Drogenabhängigkeit zu finanzieren. Von einer nicht geringen Menge im juristischen Zusammenhang spricht man, wenn bei Cannabis ein Wert von 7,5 Gramm des reinen Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC) überschritten wird. Das entspräche etwa einer Menge von 75 bis 80 Gramm Cannabis. 

    Amtsgericht Aichach: Angeklagter erhält Freiheitsstrafe auf Bewährung

    Laut Hellriegel gestand der Friedberger in der Verhandlung alle Anklagepunkte in vollem Umfang. Inzwischen erhält er Cannabis auf Rezept. Da der Mann zum Tatzeitpunkt noch unter 21 Jahre alt war und somit vor dem Gesetz als Heranwachsender gilt, lag die Entscheidung, ob Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht angewendet wird, beim Gericht. Richterin Eva Maria Grosse verhängte für beide Vorwürfe eine Einheitsjugendstrafe von einem Jahr und drei Monaten, die aber zur Bewährung ausgesetzt wurde. Da weder die Staatsanwaltschaft noch der Angeklagte und sein Verteidiger Rechtsmittel gegen das Urteil einlegten, ist es rechtskräftig.

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