Newsticker

Carneval in Rio fällt wegen Corona-Pandemie aus
  1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Aichach hat einen Namen bei Philatelisten

Tagder offenen Tür

24.03.2015

Aichach hat einen Namen bei Philatelisten

Um sich über den Wert seiner Briefmarkensammlung zu informieren, schaute so mancher Sammler beim Tag der offenen Tür des Aichacher Briefmarkenclubs vorbei. Vorsitzender Jan Kaizer (rechts) informierte gerne.
Bild: Erich Echter

Die Besucher informieren sich im Gasthaus über den Briefmarkenclub

Wie viel ist die eigene Briefmarkensammlung wert? Wie sammelt man fachgerecht? Und wie lassen sich echte von nachgedruckten Briefmarken unterscheiden? Antworten auf diese Fragen gab der Aichacher Briefmarkenclub am Sonntag beim Tag der offenen Tür im Gasthaus Specht. Sie standen Sammlern und auch Besuchern mit Rat und Tat zur Seite, die nur Briefmarken aufgehoben hatten.

Einige brachten ihre lose Sammlung vorbei, um die Qualität abschätzen zu lassen und nach dem Sammlerwert zu fragen. Vorsitzender Jan Kaizer erklärte: „Wir können die Marken in unserem speziellen Wasserzeichensuchgerät untersuchen, ob sie echt oder nur nachgedruckt sind.“

Was viele Laien nicht wissen, die Briefmarkenfreunde aber besonders stolz macht, ist die Tatsache, dass Aichach in der Fachwelt einen Namen hat. Denn das 1895 vom damaligen Postmeister Johann Pollinger fabrizierte „Aichacher Provisorium“ ist eine Rarität. Es zählt nicht nur zu den großen Seltenheiten der Bayern- und Altdeutschland-Philatelie, sondern zu den großen philatelistischen Raritäten der Welt. In einem Frankfurter Auktionshaus wurde es für sage und schreibe 130000 Euro versteigert. (ech)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren