Newsticker

Zahl der Corona-Infizierten in München sinkt unter kritischen Wert

11.03.2009

Aichach jubelt

Aichach (AN) - Die Handballfrauen des TSV Aichach haben ihre Krise überwunden. Sie nahmen die Euphorie aus ihrer letzten Begegnung mit und gewannen in der Landesliga Süd überraschend gegen den favorisierten TSV Ottobeuren. "Als Mannschaft auftreten, zusammen agieren und sich so teuer wie möglich verkaufen." So lautete das Motto in der Kabine kurz vor Spielbeginn am Samstag.

Schon das Hinspiel in Ottobeuren war eine intensive und kampfbetonte Partie gewesen, in der die Aichacherinnen knapp mit 28:24 die Oberhand behielten. Ähnlich verlief auch diesmal das Spiel. Die Anfangsphase war ausgeglichen. Aichach legte vor, Ottobeuren zog nach. Ab dem 5:5 konnten sich die Paarstädterinnen einen kleinen Vorteil erarbeiten und gingen mit zwei Toren in Führung. Diese hielt aber nicht lange an.

Durch fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichters hagelte es beim Stand von 9:7 zwei Zwei-Minuten-Strafen für die Aichacherinnen. Folge: Ausgleich zum 9:9. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause. "Wir sind dran. Jetzt gewinnt der, der es mehr will", so die Worte von Trainer Martin Fischer in der Halbzeit. Entsprechend engagiert gingen die Aichacherinnen in der zweiten Hälfte zu Werke. Zunächst musste man in doppelter Unterzahl den Treffer zum 9:10 hinnehmen, aber fortan legten die TSV-Damen zu und drei Tore in Folge brachten die 12:10-Führung. Die Aichacher Abwehr stand sicher. Vor allem Maria Eberle engte die Räume der Rückraumschützinnen ein.

Kam ein Ball dennoch aufs Aichacher Tor, war auf Ute Solleder Verlass. Auch das schnelle Spiel nach vorn, angetrieben durch Amrei Starmühler und Ines Farle, zeigte sich verbessert. Die Paarstädterinnen bauten den Vorsprung auf 16:12 aus.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

15 Minuten vor Spielende ließ die Konzentration etwas nach und die Gastgeberinnen erlaubten sich eine kurze Schwächephase. Ottobeuren verkürzte auf 15:16. Fischer nahm eine Auszeit und die TSV-Frauen setzten sich kurz vor Schluss bis auf 20:15 ab. Ottobeuren gelang nur noch Ergebniskosmetik zum Stand von 20:17. Ein Lob verdiente sich Sonja Schmidt, die von Linksaußen zwei schöne Tore erzielte.

Aichach Ute Solleder (TW), Stephie Szierbeck, Sonja Schmidt (2), Amrei Starmühler (7), Ines Farle (3), Johanna Fackler, Maria Eberle (3), Carmen Vogl (2), Iris Kronthaler (3), Andrea Ziegler, Heike Eberl.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren