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Aichacher AWO-Projekt hatte Charme

Kommentar Von Nicole Simüller
30.01.2019

Warum das Aus für einen ganz neuen Standort am Neusa-Gelände bedauerlich ist

Das Aus für die Pläne der AWO, auf dem Aichacher Neusa-Gelände ein Seniorenheim mit Betreuten Wohnen und Kindergarten zu bauen, ist bedauerlich. Das Projekt hätte Charme gehabt. In Pöttmes macht man gute Erfahrungen mit der Nachbarschaft von Kinderhort und Caritas-Pflegezentrum. Kinder und Senioren kniffeln gemeinsam oder spielen Mensch ärgere dich nicht. Es gibt keine Berührungsängste. Das hätte auch in Aichach funktionieren können. Eine bessere Parkplatzsituation und die Nähe zum Grünzug an der Paar wären weitere Vorteile gewesen.

Doch rechtliche Gründe sprachen laut Stadt dagegen, der AWO schon jetzt auch eine Zusage für das Grundstück zu geben, auf dem die Einrichtung für Betreutes Wohnen entstehen sollte. Die AWO wollte dieses zweite Grundstück zwar nicht gleich, aber zumindest die Zusage dafür. Dass sie sie nicht bekam, war für sie der Anlass, das Projekt aufzugeben.

Nun steht ihr eine große Herausforderung bevor. Sie muss das Maria-Simon-Heim abreißen und den Neubau auf demselben Grundstück errichten – während das Heim weiterläuft. Das wird teuer, laut und anstrengend für Betreiber, Bewohner und Mitarbeiter. Sie alle werden in den nächsten Jahren starke Nerven brauchen.

Hier geht's zum Artikel "AWO-Heim Aichach entsteht an alter Stelle neu"

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