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Handball-Bezirksoberliga

15.11.2019

Aichacher Handballerinnen reisen zum nächsten Topspiel

Aichachs Handballerinnen stehen an der Spitze der Bezirksoberliga: Vergangenen Samstag gewannen sie gegen Haunstetten III. Lena Rappel (rechts) und ihre Team-Kolleginnen wollen in Augsburg zum siebten Mal in Folge siegen.
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Aichachs Handballerinnen stehen an der Spitze der Bezirksoberliga: Vergangenen Samstag gewannen sie gegen Haunstetten III. Lena Rappel (rechts) und ihre Team-Kolleginnen wollen in Augsburg zum siebten Mal in Folge siegen.

Auf die Frauen des TSV Aichach wartet bei der TSG Augsburg das nächste Spitzenspiel. Die Aichacher Männer gastieren in Bobingen.

Richtung Südwesten geht es am Wochenende für die Ersten Handball-Teams des TSV Aichach in der Bezirksoberliga. Die Männer fahren am Samstag zum TSV Bobingen, wo der Anpfiff um 19.30 Uhr erfolgt. Die Frauen wollen am Sonntag von 16.20 Uhr an Rang eins bei der TSG Augsburg verteidigen.

Drei Vereine könnten im kommenden Frühjahr aus der Bezirksoberliga absteigen. Niederraunau II und Ichenhausen, die beide bislang alle Spiele verloren haben, laufen Gefahr, diesem Trio anzugehören. Und wie heißt die Nummer drei? Aktuell wäre das der TSV Bobingen, der am Samstag das Team des TSV Aichach erwartet. Schon allein deshalb hat die Partie besonderes Gewicht.

Aichach: Männer müssen nach Bobingen

Die jüngsten Heimsiege sorgen für gute Stimmung im Lager der Aichacher Handballer, dennoch hebt Trainer Manfred Szierbeck mahnend den Zeigefinger: „Ich bin ein gebranntes Kind.“ Vor einem Jahr zog sich Konstantin Schön einen Kreuzbandriss zu; schlimm für den Rückraumschützen, der erst jetzt wieder eingreifen kann, und ebenso schlimm für die Mannschaft, die unter diesem Schlag enorm litt. Szierbeck weiß um die Qualitäten in seiner Truppe, die Fortschritte verzeichnet. Doch ein erneuter Ausfall eines wichtigen Handballers könnte zu ähnlichen Problemen führen wie in der vergangenen Runde.

Aichacher Handballerinnen reisen zum nächsten Topspiel

Was nicht jedes Wochenende der Fall ist: Die Aichacher können in Bobingen voraussichtlich auf den kompletten Kader zurückgreifen. Dennoch ist der Coach davon überzeugt, dass dieses Gastspiel zu einer „schwierigen Sache“ wird. Das Kräftemessen mit Bobingen sei stets brisant verlaufen. Szierbeck sieht den Gegner auf der gleichen Ebene wie seine Truppe: „Bobingen wird es uns sicher nicht leicht machen.“ Schließlich ist auch dieser Kontrahent alles andere als frei von Problemen, wie man an den 4:8 Punkten sehen kann. Bei einem Sieg würde die Heimmannschaft gleichziehen mit den Aichachern.

Trainer Szierbeck weist darauf hin, dass die Hausherren vor dieser Saison ihr Aufgebot verjüngt haben: „Dementsprechend flott spielen sie auch.“ Dass Bobingen das Heimspiel gegen den TSV Schwabmünchen mit 27:23 gewann, bringt zum Ausdruck, welches Potenzial in diesem Rivalen steckt.

Handball: Frauen wollen den nächsten Sieg

Nach dem 26:25 gegen Haunstetten III steht für die Aichacher Handballerinnen schon die nächste Reifeprüfung an. Die TSG Augsburg, am Sonntag um 16.20 Uhr Gastgeber gegen den Spitzenreiter der Bezirksoberliga, hat bisher erst eine Begegnung verloren: zuhause mit 24:25 gegen Gundelfingen. „Schwer zu bespielen“, sagt Aichachs Trainer Martin Fischer über diesen Gegner und verweist auf die vergangene Saison. Damals gab’s in Augsburg einen 26:23-Erfolg und in der Rückrunde ein 24:24. „Der Gegner könnte alles auf Null stellen“, rechnet der Coach vor. Sollte die TSG beide Punkte einfahren, wäre das Rennen an der Spitze wieder völlig offen.

Für die Gäste spricht, dass sie wohl mit dem gleichen Kader wie zuletzt antreten können. Und überzeugt vom eigenen Leistungsvermögen sind sie auch. Fischer: „Mit sechs Siegen im Koffer darf man schon selbstbewusst sein.“

Droht da vielleicht die Gefahr, dass man ein wenig überheblich in die Fuggerstadt fährt? Diese Gefahr sieht Trainer Martin Fischer grundsätzlich nicht bei seinen Handballerinnen – erst recht nicht bei diesem Kontrahenten. Eines passt ihm nicht so recht ins Konzept, das ist der ungewöhnliche Zeitpunkt um 16.20 Uhr für den Beginn dieser Partie. „Aber das ist so.“

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