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Bühne

20.05.2019

Aichacher bei Theaterfestival

Das Ensemble des Pegasus-Theaters veranstaltet ein viertägiges Theaterfestival im Konferenzgebäude der Firma Bauer in Schrobenhausen.
Bild: Karin Oberacher

Das Pegasus-Theater organisiert in Schrobenhausen ein viertägiges Festival mit vielen Aufführungen und Workshops

Etwas ganz Besonderes plant die Theatergruppe Pegasus. Von Donnerstag, 30. Mai, bis Sonntag, 2. Juni, veranstalten sie im Konferenzgebäude der Firma Bauer in Schrobenhausen ein Theaterfestival. Dafür hat der Verein viele Theatergruppen aus der Region eingeladen, die kleine Stücke aufführen. Unter anderem spielen das Theater Weiss aus Aichach und das Junge Aichacher Volkstheater. Auch Workshops sind geplant. Das Unternehmerehepaar Bauer übernimmt die Schirmherrschaft.

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Bei der viertägigen Veranstaltung präsentieren sich Theatergruppen aus Schrobenhausen, Aichach, Augsburg, Altomünster und dem Großraum München. Auch das Pegasus-Theater beteiligt sich. Ergänzend zu vielen kurzen Aufführungen finden Workshops in Bereichen wie Maskenbild, Stimme und Bewegung, Jonglieren, Improvisationstheater, Sprachentwicklung und auch zum „Wütendsein“ statt.

Das Theaterfestival bietet sowohl Familien als auch alteingesessenen Theaterfans und Musikbegeisterten ein buntes Programm. Die Pegasus-Lounge lädt Besucher zum Verweilen ein. Für das leibliche Wohl sorgt das Gastro-Team mit Snacks und Getränken.

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Das Ziel des Festivals ist es, Theater wieder attraktiver zu machen und allen Generationen näherzubringen. Vor allem im digitalen Zeitalter möchte der Verein Wege aufzeigen, sich zu vernetzen. „Wir möchten viele Möglichkeiten und neue Ideen präsentieren, die modernes Theater zu bieten hat, in künstlerischer wie pädagogischer Hinsicht“, heißt es in einer Mitteilung. Als Beispiel wird genannt, dass Theater Kompetenzen wie Leitungsfunktionen, künstlerische Gestaltung, sprachliche Begabungen, Teamfähigkeit, Konfliktbewältigung oder Zeitmanagement fördert. Theater sei Motivationstraining, Rhetorik- und Körpersprachentraining und Persönlichkeitsentwicklung. Generationenübergreifende Theaterprojekte machen Spaß und fördern durch Nachahmung positiver Vorbilder ein soziales Miteinander, betont der Verein. Sie wirken integrativ, präventiv und therapeutisch. Und es gibt ein Ziel: eine Theaterproduktion zu erarbeiten und erfolgreich umzusetzen. Fragen, die die Pegasus-Mitglieder beschäftigen, sind: Was unterscheidet oder verbindet die analoge und die digitale Traumwelt? Wie begegnet man heutzutage virtuellen Realitäten, Illusionen und der weitverbreiteten Realitätsflucht in digitale Welten?

Musste man Kinder und Jugendliche vor zehn Jahren noch ermutigen, sich bei Theater- oder Rollenspielen in eine Traumwelt zu versetzen, so stehen Theaterleute heute vor einer neuen Herausforderung: Sie müssen Handlungen kontrollieren und pädagogisch führen, um Fiktion und Realität klar voneinander zu trennen. Von Vereinsseite heißt es: „Dieser pädagogische Auftrag liegt uns sehr am Herzen und ist in einer Theaterproduktion ganz wunderbar umzusetzen.“ (AN)

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