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Aindling

28.08.2017

Aindling rennt gegen Heimfluch an

Der TSV Aindling und Simon Fischer (weißes Trikot) wollen gegen den SV Cosmos Aystetten endlich den Heimfluch brechen. Der Aufsteiger ist gut in der Landesliga angekommen. Auf das Team von Trainer Thomas Wiesmüller wartet eine schwierige Aufgabe.
Bild: Archivfoto: Sebastian Richly

Fußball-Landesliga: Im fünften Spiel am Schüsselhauser Kreuz will der TSV heute Aufsteiger Cosmos Aystetten in die Schranken weisen

Mit dem Sieg am vergangenen Sonntag im Friedberger Stadtteil Stätzling hat der TSV Aindling sein Punktekonto in der Fußball-Landesliga verdoppelt. Das könnte ihm nun noch einmal gelingen, wenn er seine beiden Heimspiele am heutigen Freitag gegen Cosmos Aystetten und eine Woche später gegen Raisting ebenfalls gewinnt. Spielbeginn ist jeweils um 19 Uhr.

Inwieweit das Vorhaben glückt, bleibt freilich abzuwarten. Denn speziell gegen Aystetten (Nachbarlandkreis Augsburg) ist mit einer schwierigen Partie zu rechnen. Eine Schwalbe macht bekanntlich noch keinen Sommer. Genauso wenig sind beim TSV Aindling nach dem 2:0 in Stätzling alle Sorgen vergessen. Schon allein deswegen, weil das Verliererteam mit enormen personellen Problemen zu kämpfen hatte.

Außerdem sind die Aindlinger bislang in jedem Heimspiel in dieser Runde als Verlierer vom Platz gegangen. Thomas Wiesmüller, der neue Trainer, will nun den Zuschauern zu Hause etwas Zählbares liefern. „Wir werden dafür alles investieren“, kündigt er an. Klar ist ihm freilich auch, dass es „immens schwierig wird“, dieses Vorhaben zu verwirklichen. Dennoch will er versuchen, das Stadion am Schüsselhauser Kreuz für den jeweiligen Gegner wieder zu einem ungemütlichen Ort zu machen – rein sportlich gesehen jedenfalls.

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Wiesmüller hat sich bei Alex Bartl informiert, der als Stätzlinger Kollege bereits mit den „Cosmonauten“ zu tun hatte. Seine wichtigsten Erkenntnisse: „Die haben erst sechs Gegentore und in der Offensive haben sie mit dem Robert Markovic-Mandic einen Topspieler bekommen und daneben haben sie mit dem Maximilian Drechsler einen bulligen Spieler, der bereits vier Tore erzielt hat. Die spielen also mit zwei Spitzen. Wir werden daher was ändern müssen. Wir haben uns schon überlegt, was wir da machen.“ Fakt ist, dass Aystetten als Meister der Bezirksliga Nord gut angekommen ist eine Liga höher, wie man unschwer an den drei Siegen zuletzt in Serie ablesen kann. Als Trainer fungiert beim Neuling Marco Löring, der früher in Aindlinger Diensten stand und vor einigen Wochen mal wieder am Lechrain zuschaute. Der Gästetrainer freut sich auf das Spiel: „Unter diesen Voraussetzungen in Aindling zu spielen, ist immer eine ganz besondere Sache“, sagt der 35-Jährige. „Das ist keine Mannschaft, die dort unten stehen sollte. Aindling ist besser bestückt als für Platz 16“, weiß Löring.

Das Team des TSV Aindling könnte heute in diesem Abendspiel in der gleichen Besetzung antreten wie zuletzt. Im Kader ergeben sich nur geringfügige Veränderungen. Johannes Raber gehört wieder zum Aufgebot. Thomas Kubina dagegen wird fehlen, nachdem sich der Angreifer für eine Woche in den Urlaub abgemeldet hat. In der vergangenen Nacht endete die Wechselfrist. Aindling hat sie ungenutzt verstreichen lassen. Wiesmüller sagt dazu: „Die Spieler, die wir haben wollten, die kriegen wir nicht. Also konzentrieren wir uns auf unsere Jungs und versuchen, sie besser zu machen.“ (mit oli)

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