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05.03.2020

Aindlinger Dirtpark könnte in den Sommerferien starten

Spektakuläre Sprünge mit kleinen Rädern. So wie hier in Friedberg können sportliche Radler bald auch in der alten Aindlinger Sandgrube trainieren.
Bild: Saskia Schneider (Archiv)

Plus In Aindling soll schon bald ein Dirtpark entstehen. Der Bauausschuss segnet auch den Neubau der Lagerhalle in Hausen ab, die im August abbrannte.

Wer mit seinem Fahrrad hohe Sprünge machen will, könnte in Aindling demnächst richtig sein. Insbesondere für BMX-Fahrer und Mountainbiker wird in der alten Sandgrube in der Nähe der Kolpingstraße ein Parcours aus Erd- und Lehmhügeln aufgebaut. In diesem sogenannten Dirtpark können sich die sportlichen Radfahrer austoben.

Das Projekt war jetzt Thema im Aindlinger Bau- und Umweltausschuss. Wie Bürgermeister Tomas Zinnecker auf Nachfrage mitteilte, fehlt nur noch die Genehmigung des Landratsamtes. Dann könnte die Anlage errichtet werden. Insbesondere die Jugendbeauftragten der Gemeinde , Petra Mießl und Bernd Aichele , hatten sich in der Vergangenheit für den Dirtpark starkgemacht und auch die weiteren Marktgemeinderäte für diese Idee begeistert. Ähnliche Parks gibt es bereits in Friedberg und in Thierhaupten.

Aindlinger Bauhof kann mithelfen

Wie Zinnecker erläuterte, muss Aindling mit Kosten von 30.000 bis 40.000 Euro für die Anlage rechnen. Je nachdem, wie viele Arbeiten der Bauhof übernehmen kann und wie viele eine externe Firma ausführen wird, kommt der tatsächliche Preis zustande. Insbesondere die Baggerstunden und die Planungskosten gehen laut Zinnecker ins Geld.

Der Bürgermeister hofft, dass die Arbeiten in der Sandgrube im Juni beginnen können. „Wenn alles glatt läuft, könnte der Park dann vielleicht schon in den Sommerferien genutzt werden“, sagt er. Ab dann können sich die wagemutigen Radler an Tricks auf der Bahn und in der Luft versuchen.

Auf der Tagesordnung des Bauausschusses stand auch der Neubau einer landwirtschaftlichen Maschinen- und Lagerhalle am Ortsrand des Aindlinger Ortsteils Hausen. Die Halle war im vergangenen August bei einem Großbrand in Flammen aufgegangen.

Ein Großbrand in einer landwirtschaftlichen Lagerhalle im Aindlinger Ortsteil Hausen richtete im August 2019 einen Millionenschaden an.
Bild: Thomas Wolf, Feuerwehr Aindling

Damals waren rund 200 Einsatzkräfte gefordert, unter anderem zwölf Feuerwehren aus dem Wittelsbacher Land und dem Nachbarlandkreis Augsburg. Die Polizei bezifferte den Schaden einige Wochen später auf etwa anderthalb Millionen Euro. Das Feuer war laut Polizei wohl durch einen technischen Defekt an der Hackschnitzelanlage ausgelöst worden.

Der Eigentümer will seinen Betrieb mit Hackschnitzel-Vorratslager jetzt am selben Ort in ähnlicher Weise wieder aufbauen. Die Bauausschussmitglieder hatten dagegen keine Einwände.

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