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Wallfahrt

27.02.2020

Aindlinger pilgern nach Israel und Palästina

Die Pilgergruppe feiert Gottesdienst mit Pfarrer Babu auf dem Berg Tabor.
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Die Pilgergruppe feiert Gottesdienst mit Pfarrer Babu auf dem Berg Tabor.

Pfarreiengemeinschaft ist mit einer 28-köpfigen Gruppe neun Tage lang im Heiligen Land unterwegs

Für neun Tage waren 28 Pilger der Pfarreiengemeinschaft Aindling zusammen mit Pfarrer Babu unterwegs in Israel und Palästina. Erste Station der Reise war das Gebiet rund um den See Genezareth im Norden von Israel. Auf dem Programm standen der Berg der Seligpreisungen, Kafernaum (die Stadt Jesu nach dem Matthäusevangelium), die Jordanquelle und die Golanhöhen an der Grenze zu Syrien. An der Jordanquelle füllten einige Pilger Flaschen mit Jordanwasser.

Beeindruckend war der Besuch in Magdala. Dort soll einst Jesus in der Synagoge gelehrt haben. Im Rahmen von Auseinandersetzungen wurde der Ort 67 n. Chr. zerstört und nicht wieder aufgebaut. Die Pilger besichtigten die Ruinen der damaligen Synagoge, die 2009 bei Ausgrabungen ans Tageslicht kamen.

Weiter ging es in südlicher Richtung nach Jericho und schließlich an den tiefsten Punkt der Erde, das Tote Meer. Dieses liegt 430 Meter unterhalb des Meeresspiegels und ist für seinen starken Salzgehalt bekannt. Einige aus der Reisegruppe nahmen ein Bad im Toten Meer.

Der fünfte Tag brachte die Reisegruppe zunächst zur Taufstelle Jesus am Jordan und schließlich nach Jerusalem. Der Blick vom Ölberg auf die Stadt mit knapp 900000 Einwohnern war überwältigend. Die nächsten drei Tage gehörten ganz Jerusalem. Auf dem Programm standen der Kreuzweg, die Grabeskirche, der Garten Getsemani mit Olivenbäumen, die dort schon vor 2000 Jahren standen, die Klagemauer und der Besuch des Tempelberges. Übernachtet hatte die Reisegruppe in Bethlehem, das nur durch die Mauer zu Palästina von Jerusalem abgegrenzt ist. Bethlehem ist stark arabisch geprägt. Die Pilger wurden jeden Morgen zum Sonnenaufgang vom Muezzin der angrenzenden Moschee zum Morgengebet geweckt. Beeindruckend war dennoch der Besuch der Hirtenfelder und der Geburtskirche Jesus. In einer der Grotten dort hielt die Pilgergruppe einen Gottesdienst ab. Der letzte Tag brachte die Reisenden über Emmaus zurück nach Tel Aviv. Dort blieb noch etwas Zeit für einen Spaziergang durch das Künstlerviertel und entlang der Strandpromenade am Mittelmeer.

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