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Squaredance

16.04.2015

Alles tanzt nach den Ansagen einer Frau

16 „Trostbären“ haben die Squaredancer 2014 der Aichacher Feuerwehr gespendet, hier Trixi Hoffmann mit Kreisbrandrat Ben Bockemühl (Mitte) und Kreisbrandinspektor Christian Happach.
Bild: Foto: Husch

Am Samstag ist in Aichach ein „Tanz um den Hexenkessel“ geplant.

Aichach Zum 17. Mal veranstaltet der Squaredance-Verein „The Hurly-Burly Magixs“ am Samstag, 18. April, seinen „Tanz um den Hexenkessel“. Aus nah und fern werden dann wieder bunt gekleidete Tänzer in die Aichacher TSV- Halle an der Donauwörther Straße strömen. Zum ersten Mal steht dabei ein weiblicher Gast-Caller (Ausrufer) mit auf der Bühne.

Der Caller gibt beim Squaredance die zu tanzende Figurenfolge an. Jeannette Stäuble aus Zürich in der Schweiz callt bereits seit 1987 und unterrichtet sowohl Tänzer als auch Caller. Stäuble hat sich nicht nur dem Tanzen, sondern auch dem Kampfsport verschrieben. Die Tänzer erwartet ein vielfältiges Programm mit Musik verschiedenster Stilrichtungen.

Um miteinander zu tanzen und Spaß zu haben, benötigen die Tänzer nicht viel. Sind einmal die weltweit standardisierten Tanzfiguren erlernt, kann überall mitgetanzt werden – der Caller sagt, wo’s lang geht. Ein fester Tanzpartner ist nicht nötig, es gibt keine Altersbeschränkung. Auch für Menschen mit Handicap ist dieser Sport laut Pressemitteilung geeignet.

Da die Aichacher Veranstaltung „Tanz um den Hexenkessel“ heißt, gibt es eine Besonderheit. Es wird ein „Hindernis“ als sogenannter Flagpole in die Mitte des Squares – die quadratische Grundaufstellung der vier Paare, die miteinander tanzen – gestellt: ein Kessel auf Holzscheite. Wer diese tänzerische Herausforderung meistert, darf sich danach, gegen Entrichtung eines kleinen Obolusses, einen handgefertigten Minibesen abholen.

Wie in den vergangenen Jahren, wird der so ertanzte Betrag von den Hurly-Burly-Magixs gespendet. 2014 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Aichach 16 „Trostbärchen“, um die sie in einem Zeitungsartikel gebeten hatten. Wer als Zuschauer vorbeikommen will, wird auch hier eine Besonderheit erleben. Eintritt bezahlen nur die aktiven Tänzer. Nichttanzende Gäste dürfen sich jederzeit mit an die Tische setzen und werden immer jemanden finden, der ihren Wissensdurst zu diesem Tanzsport stillen kann. (husch)

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