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31.01.2008

Als Spätberufene zur Malerei gekommen

"Kunst und Kultur waren immer schon in ihren Adern vorhanden", ist sich der stellvertretende Landrat Rupert Reitberger sicher. Gemeint hat er Christa Schuhmann, die erst im Rentenalter mit dem Malen begann.

Sie sei eine Spätberufene, sagt Christa Schuhmann von sich selbst. Denn so richtig künstlerisch aktiv wurde die Wahl-Aichacherin erst, als sie vor etwa sieben Jahren in Rente ging. Bei renommierten Künstlern in Italien, Spanien und Deutschland besuchte die damals 60-Jährige Kurse in Öl-, Aquarell- und Acrylmalerei. Das Kunststudium, das sie als junge Frau gerne begonnen hätte, ließ sich damals aus wirtschaftlichen Gründen nicht verwirklichen.

Warum sie malt? Da sei einmal ihre Liebe zur Natur, die sie dazu bewege, ihre Eindrücke in Farben darzustellen, sagte Schuhmann bei der Vernissage am Mittwochabend. Außerdem sei die Malerei ein Mittel, um ihre Emotionen auszudrücken. "Und ich bin ein sehr emotional veranlagter Mensch", sagte die Künstlerin lachend, die in ihren Bildern auch die Freude am Leben darstellen will. Am liebsten malt die diplomierte Musiklehrerin zu Musik. Viele ihrer Bilder entstehen, während im Hintergrund Musik von Mozart, Beethoven oder einem anderen klassischen Komponisten erklingt.

Das Allerwichtigste für sie sei, immer wieder etwas Neues entdecken zu können, sagte Schuhmann. Sie lässt sich von Ausstellungen anderer Künstler inspirieren und probiert immer wieder neue Techniken aus. Entsprechend vielfältig präsentiert sich auch die Ausstellung. Neben zarten Aquarellbildern finden sich auch abstrakte Werke in Acryl oder fantasievolle Arbeiten in Mischtechnik.

Die Ausstellung ist im Aichacher Krankenhaus noch bis etwa Ende April zu sehen.

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