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Altlasten: Die Friedberger Ach wird ihre Giftfracht noch lange mit sich führen

Altlasten: Die Friedberger Ach wird ihre Giftfracht noch lange mit sich führen
Kommentar Von Christian Lichtenstern
26.06.2020

Dass Menschen durch den Verzehr der Fische aus der Ach krank werden, ist zwar eher unwahrscheinlich. Doch in der Umwelt haben die fraglichen Stoffe nichts verloren.

Die Gefahr, dass jemand durch den Verzehr von Fischen aus der Friedberger Ach erkrankt, ist – zumindest nach dem aktuellen Kenntnisstand – sehr gering. Forellen und Äschen aus dem Bach sind ja keine Grundnahrungsmittel, die mehrmals täglich auf den Tisch kommen. Dass ändert aber nichts daran, dass giftige PFC-Verbindungen generell in unserer Umwelt und speziell in unseren Oberflächengewässern nun überhaupt nichts verloren haben.

Ob eine Verzehrwarnung ausgesprochen wird, wie in den Nachbarlandkreisen, ist die eine Sache. Da kann man eine abweichende Meinung haben. Richtig wäre es aber gewesen, dass auch die Behörden im Wittelsbacher Land die Menschen über die Messergebnisse des Wasserwirtschaftsamtes zeitnah informieren. Schließlich sind die schon einige Monate bekannt. Über die PFC-Kontamination auf dem Flughafen in Penzing wissen die Ämter schon seit langem Bescheid. Bis heute ist nicht mal mit der Sanierung begonnen worden. Die Ach wird noch lange Zeit eine Giftfracht mit sich führen.

Lesen Sie auch: Wie giftig sind Fische aus der Friedberger Ach?

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