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Aktion

04.01.2019

Am Wochenende werden die Vögel gezählt

Der Feldsperling, hier an einem Futterspender, wurde zuletzt bei der „Stunde der Wintervögel“ als einer der häufigsten Tiere gezählt.
Bild: Ludwig Holl/LBV

„Stunde der Wintervögel“ gilt als Bayerns größte wissenschaftliche Mitmachaktion

Wer sich für das neue Jahr vorgenommen hat, etwas für den Naturschutz zu tun, kann den Vorsatz am Wochenende in die Tat umsetzen: Von Freitag, 4. Januar, bis Sonntag, 6. Januar, findet die „Stunde der Wintervögel“ in Bayern statt. Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) Aichach-Friedberg hofft auf möglichst viele Teilnehmer bei der Vogelzählung, die nun schon zum 14. Mal stattfindet. Die Aktion ist laut LBV Bayerns größte wissenschaftliche Mitmachaktion. Die Naturschützer sind gespannt, ob sich die vermehrten Beobachtungen aus der Bevölkerung bestätigen, nach denen sich derzeit weniger Singvögel in Bayerns Gärten tummeln.

Die „Stunde der Wintervögel“ bietet für Jung und Alt gute Möglichkeiten des Mitmachens: Eine Stunde lang werden die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park gezählt und dem LBV gemeldet.

Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können unter www.stunde-der-wintervoegel.de bis zum 15. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am Samstag, 5., und Sonntag, 6. Januar, jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800/1157-115 geschaltet.

Mit den gemeldeten und dann aufbereiteten Daten aus der „Stunde der Wintervögel“ lassen sich für die häufigen Vogelarten im Siedlungsraum Trends ableiten, die etwas über die Bestandsentwicklung, die Anpassung an die kalte und futterarme Jahreszeit oder mögliche Auswirkungen des Klimawandels verraten. Das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus, eine besondere Qualifikation ist für die Wintervogelzählung laut LBV nicht nötig. Bei der letzten großen Vogelzählung im Januar 2018 beteiligten sich über 32000 bayerische Naturfreunde. Insgesamt gingen Meldungen aus knapp 22700 Gärten und Parks ein.

Die Kohlmeise ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Bayerns Gärten, Haussperling und Feldsperling folgten dahinter auf den Plätzen zwei und drei. (AN)

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