Newsticker

Erneut mehr als 11.000 neue Corona-Fälle in Deutschland
  1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Asylbewerber ziehen in Haus am Forellenweg

Flüchtlinge

27.02.2015

Asylbewerber ziehen in Haus am Forellenweg

In dem Haus im Forellenweg können rund 35 Menschen wohnen.
Bild: Nicolas Armer, dpa (Symbolbild)

Sie können einziehen: In einem ehemaligen Verwaltungsgebäude am Forellenweg in Aichach werden künftig Asylbewerber wohnen.

Nun ist es fix: In ein früheres Verwaltungsgebäude am Forellenweg 3 in Aichach werden Asylbewerber einziehen. Die Regierung von Schwaben mietet es zum 1. März zu diesem Zweck an. Wie die Regierung mitteilte, ist das Haus inzwischen umgebaut worden und bietet Platz für etwa 35 Personen. Dem Eigentümer gehört auch die Asylbewerberunterkunft im Stadtteil Unterwittelsbach.

Die fünf Wohnungen in dem Haus sind zwischen rund 40 und 190 Quadratmeter groß. Das Gebäude wäre die zwölfte Unterkunft in Aichach mit den Stadtteilen. Eingerechnet ist hier die Gemeinschaftsunterkunft der Regierung von Schwaben in Unterwittelsbach mit ihrer Zweigstelle an der Bauerntanzgasse.

Der Bauausschuss der Stadt hatte dem Antrag, das Gebäude in fünf Wohnungen umzubauen, erst vor zwei Wochen im zweiten Anlauf zugestimmt. Im September 2014 hatte er diese noch verweigert. Begründet wurde das damals mit der Festlegung des engeren Bereichs, in dem das Gebäude steht, als Mischgebiet (Wohnen und nicht störende Gewerbebetriebe). Durch die reine Wohnnutzung gebe es dort die festgesetzte durchmischte Nutzung nicht mehr.

Das Landratsamt als Baugenehmigungsbehörde war anderer Ansicht. Das Verweigern des Einvernehmens sei nicht rechtmäßig, teilte es der Stadt mit. Die Behörde beziehe einen größeren Bereich als die Stadt ein, erläuterte Bauamtsleiterin Martina Illgner in der Sitzung des Bauausschusses, nämlich den kompletten Mischgebietsbereich im Umgriff des Bebauungsplans „Zwischen der Donauwörther Straße und der Bahnhofstraße“. Sie empfahl, das Einvernehmen zu erteilen. Ansonsten werde es wohl durch das Landratsamt ersetzt. Daraufhin erteilte der Bauausschuss einstimmig das Einvernehmen. (nsi/bac)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren