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Soziales

25.02.2016

Asylhelfer finden Hilfe im Internet

Klemens Maya (Zweiter von rechts) und Matthias Rösele (Zweiter von links) stellten gemeinsam mit Rita Rösele, Aichacher Stadträtin und Referentin für Soziales, Landrat Klaus Metzger und den Bürgermeistern des Landkreises die Internetseite asyl-wittelsbacherland.de vor.
Bild: Wolfgang Müller, Landratsamt

Klemens Maya und Matthias Rösele haben eine Homepage für die 800 Freiwilligen im Landkreis Aichach-Friedberg geschaffen. Online ist dort auch eine Diskussion möglich

Aichach-Friedberg Mehr als 800 freiwillige Helfer gibt es im Wittelsbacher im Bereich „Asyl“. Diese sind über den ganzen Landkreis verteilt und stehen oft vor gleichen Herausforderungen. Sie finden nun Unterstützung im Internet – auf einer eigenen Seite für Asylhelfer im Wittelsbacher Land.

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Immer wieder denken Helfer über Fragen wie diese nach: Wie kann ich die Flüchtlinge in den alltäglichen Dingen am besten unterstützen? Was können wir für eine gute Integration tun? Oder: Wo sind die wichtigsten Anlaufstellen? Wo bekomme ich dieses oder jenes her?

In diesen und vielen weiteren Fragen kann die neue Internetseite unter www.asyl-wittelsbacherland.de sein. Klemens Maya und Matthias Rösele haben diese geschaffen und sie laut einer Mitteilung mit umfangreichen Informationen gefüttert. Alle Asylkreise mit Ansprechpartnern sind dort aufgelistet, ebenso relevante Behörden und Organisationen. Die Rubriken heißen bei-spielsweise „Tipps für den Anfang“, „Sprachunterricht“ oder „Arbeiten – aber wie?“. Außerdem sind die Termine im Landkreis rund um das Thema Asyl zu finden. Eine besonders wichtige Rubrik aus Sicht von Maya ist das Forum mit den Bereichen „Ich suche“ und „Ich biete“: Vom Übersetzer bis zum Möbel-stück ist dort ein „Kleinanzeigen-Markt“ am Laufen, der Asylhelfer quer durch den Landkreis vernetzt und bei ihrer Arbeit unterstützt.

Im Forum ist auch Diskussion möglich. Die beiden „Erschaffer“ der Seite stellten diese nun im Landratsamt Landrat Klaus Metzger und den Bürgermeistern vor. Metzger dankte Maya und Rösele für die Erstellung des Portals, „das den vielen freiwilligen Asylhelfern in unserem Landkreis eine konkrete, tägliche Hilfe sein wird“, wie er sich sicher war. (AN)

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