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Gemeinderat Affing

12.02.2015

Auch der Feuerwehrler muss Einsatz bezahlen

Der Einsatz der Feuerwehr muss bezahlt werden – auch wenn ein Kamerad Hilfe braucht.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Die Mehrheit in Affing ist gegen eine Ausnahme für Aktive. Ölspur löst generelle Diskussion aus.

Affing Was ist, wenn ein Feuerwehrler die Hilfe seiner Kameraden braucht? Muss er dann ebenso dafür bezahlen wie andere Bürger auch? Diese Diskussion kam in Affing auf, nachdem einem aktiven Feuerwehrler aus Gebenhofen privat ein Missgeschick passiert ist. Er zog eine Ölspur mit seinem Privatauto. Die Kommandanten regten deshalb bei der Gemeinde an, aktive Mitglieder vom Kostenersatz auszunehmen, wenn sie ohne Schuld einen Feuerwehreinsatz verursachen.

Die kompletten Kosten im konkreten Fall sind nicht bekannt. Bei der Feuerwehr Affing liefen 500 Euro Einsatz- und 40 Euro Materialkosten auf. Aber es waren mehrere Wehren im Spiel. Georg Engelhard machte sich für den Feuerwehrler stark. Man solle auf den Kostenersatz verzichten, „als Anerkennung, weil er für die Allgemeinheit Dienst leistet“.

Wo solle man da die Grenze ziehen, fragte sich dagegen Stefan Matzka. Gerhard Higl befürchtete, dass dann jeder zur Feuerwehr gehe und einmal eine Übung besuche, um abgesichert zu sein.

Zweiter Bürgermeister Markus Winklhofer verwies auf die Möglichkeit, stets im Einzelfall entscheiden zu können. Letztlich aber gab es mit ihm und Engelhard nur zwei weitere Stimmen für die Option, auf einen Kostenersatz bei aktiven Mitgliedern verzichten zu können. Der Gebenhofener Feuerwehrmann wird also die Rechnung begleichen müssen. (jca)

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