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06.03.2009

Aus dem Eis gerettet

Aindling/Sand (atr) - Wer rastet, der rostet, dachte sich die neue Technische Leitung der Aindlinger Wasserwacht und setzte vor Kurzem spontan für den Abend eine Übung für die Schnelle Einsatzgruppe (SEG) an.

Das nur noch bedingt tragfähige Eis am U-Weiher in Sand, bot dabei eine gute Möglichkeit für die Aktiven aus Aindling und ihre Kollegen aus Olching mit Eisrettungsschlitten und Tauchern für den Ernstfall zu üben.

Realistisches Szenario

Rainer Heinl und sein Stellvertreter Harald Ledabyll hatten sich ein durchaus realistisches Szenario ausgedacht. Zunächst galt es eine im Eis eingebrochene Person mithilfe des Schlittens zu bergen. Nachdem sich ein Retter damit zur Einbruchstelle vorgearbeitet und den Verunfallten auf den Schlitten gezogen hatte, holte die Mannschaft das Gefährt mittels einer Rettungsleine zum Ufer zurück.

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Anschließend stiegen die vier Rettungstaucher bei der Einbruchstelle ein und simulierten eine Vermisstensuche unter der geschlossenen Eisdecke. Aus Sicherheitsgründen erfolgt ein solcher Tauchgang immer paarweise. Gesichert und geführt wurden die Taucher dabei mittels Signal- und Rettungsleinen durch speziell ausgebildete Leinenführer.

Unterstützt wurden die Wasserretter der SEG von der Freiwilligen Feuerwehr aus Aindling, die den Übungsbereich ausleuchtete und so für hervorragende Arbeitsbedingungen sorgte. Eine gemeinsame Brotzeit in der gut geheizten Wachstation der Wasserwacht rundete die erfolgreiche Übung ab.

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