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Preisverleihung

08.12.2018

Ausgezeichnete Gebäude und Anlagen

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3 Bilder
Preiswürdiges „Verdichtetes Wohnen in einer kleinteiligen Siedlungsstruktur“: Der Neubau einer Wohnanlage der AIC Bauen und Wohnen von Georg Robert Jung.

Der Landkreis Aichach-Friedberg prämiert wieder besondere Häuser und Außenanlagen im Rahmen des Gestaltungswettbewerbs „Besser bauen im Wittelsbacher Land“. Ein kreiseigenes Projekt läuft außer Konkurrenz

Beispielhaft gestaltete Gebäude und Außenräume auszeichnen – das ist das Ziel des Gestaltungswettbewerbs „Besser bauen im Wittelsbacher Land“. Zum vierten Mal hatte der Landkreis Aichach-Friedberg Bauherren, Architekten und Planer zur Beteiligung aufgerufen. Nun trafen sie sich im Kreuzgratgewölbe des Landratsamtes am Aichacher Plattenberg zur Preisverleihung mit anschließender Ausstellungseröffnung. Zwei externe Preisrichter (Architekt und Landschaftsarchitekt), drei Kreisräte, Kreisbaumeister Andres Richter mit Stellvertretern und Landrat Klaus Metzger hatten zuvor über die Preisvergabe entschieden. Bewertet wurden die städtebauliche Einbindung, die Gestaltungsqualität von Gebäude und Außenraum und die gute Gestalt bei einer ökologischen und energiesparenden Bauweise.

An dem alle drei Jahre ausgeschriebenen Wettbewerb hatten sich 43 Bewerber beteiligt. Von den eingereichten Projekten wurden neun Preisträger ausgezeichnet und neun Anerkennungen ausgesprochen. Stellvertretender Landrat Manfred Losinger nahm, zusammen mit Kreisbaumeister Andres Richter, die Ehrung vor.

Alle Gebäude bestechen auf ihre eigene Art und Weise. Aus dem Landkreisnorden wurden als Preisträger unter anderem der eigene Wohnhausneubau der Architektin Stefanie Leitenstein und ihres Ehemanns Mark Leitenstein in Kühbach hervorgehoben. Nach der Beurteilung des Preisgerichts stelle deren zertifiziertes Passivhaus „mit seinem konsequent durchgebildeten Holzkubus“ einen wertvollen Beitrag für die Baugestaltung dar. In der Kategorie Mehrfamilienhäuser überzeugte das Konzept der Architekten Einfalt aus Augsburg beim Neubau einer Wohnanlage der AIC Bauen und Wohnen in Aichach. Das Urteil der Jury: „Das Objekt verdeutlicht, wie verdichtetes Wohnen in einer kleinteiligen Siedlungsstruktur realisiert werden kann.“

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Das Team der Landschaftsarchitekten Brugger aus Aichach freute sich in der Kategorie Außenanlagen gleich über zwei Auszeichnungen: Zum einen für eine gelungene Außenraumgestaltung im verdichteten Wohnungsbau in einer Wohnanlage der Baugenossenschaft Friedberg. Zum anderen für die Verwirklichung einer Maßnahme des Hochwasserschutzes an der Paar. Hier sei „aus der Not eine Tugend gemacht“ worden und ein Grünraum für die Stadt geschaffen worden, der den Fluss erlebbar mache, so die Begründung der Jury.

Unter den neun ausgesprochenen Anerkennungen findet sich auch der Einfamilienhaus-Neubau der Dasinger Bauherren Marlene und Bernhard Hintermüller mit ihren Architekten und Energieberatern Kneißl und Spiegelhauer aus Augsburg. Dazu hieß es in der Bewertung: „Der klare Baukörper mit symmetrischem Satteldach fügt sich in den städtebaulichen Kontext ein.“ Das neu gebaute Wohnhaus am Weiher der Bauherren Tina und Stefan Lenz im Aichacher Ortsteil Hiesling erhielt ebenfalls eine Anerkennung. Es besticht laut Preisgericht durch eine „ruhige regelmäßige Lochfassade und schafft mit dem quergestellten, erdgeschossigen Anbau einen gut proportionierten Außenraum“. Für einen barrierefreien Anbau, der „den innen- und außenräumlichen Wohnwert eines Einfamilienhauses steigert“, erhielt das Aichacher Architektenteam Raymond Fay und Dorota Kaszuba eine Anerkennung. Ebenso wie das staatliche Vermessungsamt Aichach mit dem Architektenteam Lattke aus Augsburg für die barrierefreie Erschließung mittels eines ungewöhnlichen, mit Holzschindeln verkleideten Aufzugsturmes. Ein Anbau, „der sich in seiner Materialität vom Bestand absetzt“ und zeige, „wie gestalterisch und konstruktiv mit der Verbindung von Alt und Neu umgegangen werden kann“, befanden die Preisrichter.

Zudem ging ein großes Lob an das Planungsteam der Architekten Obel aus Donauwörth für die Gestaltung des Meringer Gymnasiums. Es lief außerhalb der Wertung, weil es sich um ein landkreiseigenes Gebäude handelt. Nach dem offiziellen Teil, musikalisch vom Trio Tzigane aus Aichach begleitet, wurde die Ausstellung der prämierten Werke eröffnet. Sie ist ab sofort zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes für Besucher geöffnet.

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