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Auto-Vandalen in Aichach: Hirn braucht’s dafür nicht

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Kommentar Von Carmen Jung
15.08.2018

Über die Motivation kann nur spekuliert werden

In einer Großstadt wird’s da kaum eine Schlagzeile geben. In Aichach ist es eine wert. Denn es ist halt eine beschauliche Kleinstadt und in einer solchen sorgt es für Aufsehen, wenn in einer Nacht neun Autos demoliert werden. Zerkratztes Blech, zerstochene Reifen, geklaute Marken-Embleme – mutwillige Sachbeschädigung in diesem Ausmaß ist bemerkenswert.

Was treibt den oder die Täter um? Über die Motivation lässt sich trefflich spekulieren. Schnell wird sinniert über die Jugend von heute. Allerdings: Es ist nicht erwiesen, dass die Jugend am Werk war und ebenso wenig, dass es Ausländer waren – um einem weiteren möglichen Vorurteil vorzubeugen. War es Frust? War es Langeweile? Neid auf Autobesitzer? Ärger über die Gesellschaft? Oder etwa zu viel Alkohol? Keiner weiß das. Nur eines liegt auf der Hand: Besonders g’scheit werden sie nicht gewesen sein, die Vandalen. Weil Hirn braucht’s für solche Taten nicht.

Für die Betroffenen ist der Schaden extrem ärgerlich. Es ist deshalb zu wünschen, dass die Verursacher gefasst werden. Sie sollen den angerichteten Schaden gefälligst wieder gut machen.

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Trotz der Schlagzeile ist eines beruhigend: Zum Brennpunkt des Verbrechens ist Aichach damit zum Glück nicht geworden.

Lesen Sie dazu den Artikel „Auto-Vandalen: Es gibt noch mehr Betroffene“

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