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Aichach

25.11.2018

Autorin „Emily Key“ landet neuen Bestseller-Roman

Die junge Aichacher Autorin Christine Ringert hat unter dem Pseudonym Emily Key ihr neuestes Werk "Bourbon on ice" veröffentlicht. Es liegt erneut in den "Top Ten" der Amazon Besteller-Liste.
Bild: Vicky Jeanty

Die Aichacher Autorin Christine Ringert legt ihr neuestes Werk vor und plant bereits eine Lesereise. Darum geht es in ihrem neuesten Werk.

Es dauert über 400 Seiten, bevor das attraktive Zimmermädchen Luisa Torres und der nicht minder smarte Hotelbesitzer Jason Lightmann sich gegenseitig davon überzeugt haben, dass sie füreinander bestimmt sind. Bis zum Happy End wird der Leser dieses Romans tief hineingezogen in die klischeehaft angelegte Gefühlswelt der liebeshungrigen Protagonisten. Die Art und Weise, mit der sich die Autorin Christine Ringert als Emily Key in diesen überschaubaren Kosmos der Leidenschaften hinein schreibt, hat ihr zum wiederholten Mal einen sicheren Platz in den Top 10 der Amazon-Bestseller-Liste gesichert. Gut acht Monate nach Ringerts vorangegangenem Bestseller „Whiskey on the rocks“ ist ihr neuer Roman seit Anfang November auf dem Markt. Mit mehreren Hundert verkauften Exemplaren ist „Bourbon on ice“ ein weiterer Hit. Ihrem Genre bleibt Christine Ringert seit Beginn ihrer Schreibkarriere unbeirrt treu: Belletristik, Sparte Liebe und Erotik. Das verpflichtet, sowohl was die Handlung als auch die Charaktere betreffen. Alles dreht sich um junge, schöne Menschen, die primär im Clinch mit sich und ihrer durcheinandergeratenen Gefühlswelt liegen. Wenn’s allzu sehr schmerzt und das Objekt der Begierde nicht greifbar ist, greift man gelegentlich zu einem Bourbon on ice (siehe Titel). Es sei denn, die Sehnsüchte werden im Bett befriedigt. Beide Komponenten geben Anlass zu üppigen, detailgetreuen Beschreibungen, die samt satten Kraftausdrücken den Plot voranbringen. Ihren Schreiberfolg führt Christine Ringert darauf zurück, dass sie sich keine Schreibpause gönnt, sie gut erzählen und sich gut verkaufen kann.

Natürlich gehört auch eine Portion Glück dazu, sich in einem auch in ihrem Genre übersättigten Markt zu behaupten. Es stört sie nicht, dass ihre Helden ihrer Romane im Prinzip immer in ähnlich gelagerte Gefühlsfallen hineintappen, die sie zu leicht manipulierbaren Tätern oder Opfer macht. Ideen fliegen ihr zu, gelegentlich sogar bei einem Drink in den Aichacher Kneipen.

Ihr nächstes Buch ist so gut wie fertig, am 3. Dezember muss es dem Verlag vorliegen. Ringert bedauert, dass bisher keines ihrer Werke in den örtlichen Buchhandlungen ausliegt. Ihre wiederholten Anfragen, in Aichach eine Lesung zu halten, stießen auf wenig Resonanz, erzählt sie. Die junge Autorin wird nun selbst aktiv. Noch im November findet eine Lesung in Traunstein und Amberg statt. Im Dezember wird sie an zwei Kindergärten im Friedberger Raum jeweils einen Gutschein über 150 Euro überreichen. 2019 plant sie eine Lesereise durch vier deutsche Großstädte.

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