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Rotary-Programm

22.11.2017

Azubitausch: Aus Schweiz nach Bayern und umgekehrt

Luca Bolanz (rechts) und Flavio Moresi finden, dass die Schweizer Nationalflagge und das Logo der Sparkasse gut harmonieren.  	Foto: Julia Stadlmair
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Luca Bolanz (rechts) und Flavio Moresi finden, dass die Schweizer Nationalflagge und das Logo der Sparkasse gut harmonieren. Foto: Julia Stadlmair

Drei Auszubildende lernen bei Haimer und bei der Sparkasse Firmenkultur im Nachbarland kennen

Schon seit einigen Jahren organisiert der Rotary Club Schrobenhausen Aichach den sogenannten „Lehrlingsaustausch“ auf internationaler Ebene. In diesem Jahr fand er laut einer Mitteilung von Mitte bis Ende Oktober gemeinsam mit dem Schweizer Rotary Club Dielsdorf bei Zürich statt. Bei Wangen im Allgäu trafen sich alle Auszubildenden erstmals zum Mittagessen, um danach in ihre Zielorte weiterzufahren. Der 17-jährige Tim Schweizer aus Kloten arbeitete zwei Wochen lang im Familienunternehmen Haimer in Igenhausen (Gemeinde Hollenbach) mit. Der Baumaschinenmechaniker im dritten Lehrjahr lernte nicht nur viel über die Arbeitswelt der metallverarbeitenden Industrie, sondern auch die bayerische Gastfreundlichkeit in seiner Gastfamilie kennen. Gleichzeitig reiste der 18-jährige Industriemechaniker Michael Mayr, der bei Haimer im zweiten Lehrjahr lernt, über das Austauschprogramm in die Schweiz zur Eberhard Bau AG nach Kloten und lebte bei der Familie von Tim Schweizer.

Gleich zwei Austausch-Azubis „beherbergte“ die Sparkasse Aichach-Schrobenhausen. Von der Züricher Kantonalbank lebten sich die beiden 17-jährigen Bankkaufmänner Luca Bolanz und Flavio Moresi schnell in den Arbeitsalltag ein. Hier wohnten sie unter anderem Beratungsgesprächen bei und erhielten Einblicke ins Vertriebsmanagement. Im Gegenzug entsandte die Sparkasse Aichach-Schrobenhausen Sofia Felbermeier, 17, und Max Reisch, 19, ins Land von Käse und Schokolade. Abseits von Arbeit und Berufsschule bestand die Freizeitgestaltung auch aus Museumsbesichtigungen, einem Besuch des Rotary Filmfestivals in Aichach und natürlich einem Fußball-Bundesligaspiel des FC Augsburg. Und bei insgesamt vier Trainings verausgabte sich Flavio Moresi beim TSV Aindling. „Fußball ist ja bei uns in der Schweiz nicht ganz so beliebt“, sagt er und lacht.

Die Gastfamilien haben sich in den zwei Wochen um die Gast-Azubis gekümmert und den „Fahrdienst“ zu den verschiedenen Aktivitäten übernommen. Die am Rotary-Austauschprogramm teilnehmenden Auszubildenden werden durch die Rotary Clubs der jeweiligen Länder auch aufgrund ihrer guten Leistungen ausgewählt. Dabei sollen sie nicht nur andere Kulturen, sondern auch andere Arbeitsweisen und Betriebe kennenlernen und neue Erfahrungen sammeln. (AN)

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