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30.07.2010

Baden vor mediterraner Kulisse

Königsbrunn Der Raum des Leistungskurses (LK) Kunst im Keller des Gymnasiums Königsbrunn weckt Urlaubsgefühle. Hier entsteht auf sechs Leinwänden ein 18 Quadratmeter großes Wandbild, das einmal Königsbrunns kroatische Partnerstadt Rab zeigen wird. Es soll künftig eine derzeit noch leere Wand des Solebads in der Königstherme schmücken. "Das ist erst der erste Farbauftrag. Die Bilder sind so noch nicht lebendig, Licht und Wasser kommen erst noch", erklärt Alexander Holzapfel, der Leiter des Kurses.

Die Therme stellt das Material

Die Idee, die Schüler mit der Gestaltung der Wand des Solebads zu beauftragen, kam von Stadtrat Günter Sonnenwald, der auch Raumgestalter ist. Ursprünglich wollte Markus Bloching, der General Manager der Königstherme, Sonnenwald mit der Gestaltung der Wand betreuen. Der aber fand, dass der Kunst-LK besser geeignet wäre. Die Schüler diskutierten die Anfrage und nahmen den Auftrag an. Die Königstherme stellt nun das Material.

Von den Entwürfen und der Umsetzung sind Bloching und Sonnenwald begeistert. "Ach, da hat man doch gleich das Gefühl, an der Adria zu sein", schwärmt Bloching. Ihn freut vor allem die künstlerische Qualität des Wandbilds. "Wo kann man schon sonst im Museum baden?", fragt der Manager gut gelaunt.

Baden vor mediterraner Kulisse

Teamarbeit als Herausforderung

Für die 18 Schüler ist das Besondere an dem Projekt die Gemeinschaftsarbeit. "Dass wir gemeinsam ein homogenes Bild schaffen müssen, ist ziemlich schwierig", findet Yvonne Lösel. Diese Schwierigkeit sieht auch Kunstlehrer Holzapfel: "Es ist wichtig, wie die Schüler miteinander harmonisieren - künstlerisch, aber auch persönlich." Eine weitere Herausforderung sei, dass es sich um einen Auftrag von außen handelt, bei dem gewisse Vorgaben zu erfüllen seien. "Man versucht dann, seinen eigenen Stil mit dem Auftrag zu verknüpfen", erklärt Philipp Seefried.

Die letzte Schulwoche vor den Sommerferien arbeiteten die Gymnasiasten vor allem an ihrem Projekt. Ganz fertig geworden sind sie allerdings nicht. Bloching stört das wenig: "Qualität braucht ihre Zeit, und die sollen sich die Schüler auch nehmen." Spätestens im Winter wird das Werk dann im Solebad der Königstherme zu bestaunen sein.

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