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Gesundheit

13.04.2015

Bakterien im Kühbacher Trinkwasser

In einigen Kühbacher Ortsteilen muss das Trinkwasser abgekocht werden. Bild: Bernhard Weizenegger

Abnehmer der Halsbachgruppe müssen bis auf Weiteres ihr Trinkwasser abkochen. Das Gesundheitsamt hat weitere Proben genommen. Das Ergebnis steht noch aus.

In den Kühbacher Ortsteilen Unterbernbach und Rettenbach müssen die Menschen bis auf Weiteres ihr Trinkwasser abkochen. Dazu fordert Hans Lotterschmid, Bürgermeister von Kühbach und Vorsitzender vom Zweckverband zur Wasserversorgung der Halsbachgruppe auf. In einer Pressemitteilung heißt es, dass das Trinkwasser im Bereich der Halsbachgruppe bakterielle Verunreinigungen aufweist. Zum Versorgungsgebiet der Gruppe gehören die Kühbacher Ortsteilen Unterbernbach und Rettenbach sowie die Ortsteile Hörzhausen, Halsbach, Mantelberg und Öd/Gollingkreuth der Stadt Schrobenhausen (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen).

Um Gefahren für die Gesundheit auszuschließen, soll das Wasser laut Gesundheitsamt im Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen zum Trinken, Kochen oder zur Zubereitung von Speisen und Getränken vorsorglich zehn Minuten lang abgekocht werden.

Laut Mitteilung von Zweckverbandsvorsitzendem Lotterschmid war die Verunreinigung bei der periodischen Untersuchung des Trinkwassers festgestellt worden. Gesundheitsamt und Behörden sind dem Bürgermeister zufolge informiert. Am Montag ist auf das Wasser der Magnusgruppe, die einen Notverbund mit der Halsbachgruppe hat, umgestellt worden. Das Gesundheitsamt hat weitere Wasserproben genommen, auch beim Endverbraucher. Das Ergebnis erfährt der Zweckverband am Mittwoch. „Es ist uns unerklärlich, wo die Verunreinigung herkommt“, sagt Lotterschmid.

Die Bevölkerung im Versorgungsbereich der Halsberggruppe wird zusätzlich mit Wurfzettel über das Abkochgebot informiert. Es gilt so lange, bis das Gesundheitsamt es wieder aufhebt. (drx)

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