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Sitzung

14.06.2018

Beim Feuerwehrhaus in Inchenhofen geht‘s weiter

Die Bauarbeiten am neuen Feuerwehrhaus in Inchenhofen laufen bereits. In seiner Sitzung vergab der Gemeinderat weitere Aufträge.
Bild: Gerlinde Drexler

Gemeinderat Inchenhofen vergibt Aufträge. Bei Zufahrten fällt das Gremium einen Grundsatzbeschluss. Sie können auch als Stellplätze gelten

Sind Zufahrten als Stellplätze zulässig? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Marktgemeinderat Inchenhofen in seiner Sitzung am Dienstag. Der Beschluss dazu fiel einstimmig aus.

Bisher ist es weder in der Stellplatzordnung noch in der -satzung des Marktes geregelt, wie eine Zufahrt zur Garage gewertet werden soll. Darauf wies das Landratsamt die Gemeinde hin und nannte zwei Möglichkeiten für einen Grundsatzbeschluss: Entweder gilt eine Zufahrt schlicht als Zufahrt oder sie kann ab einer Mindestlänge von fünf Metern auch als Stellplatz bewertet werden. Michael Rigl brachte die Auffassung des Gemeinderates auf den Punkt: „Wenn einer eine so lange Zufahrt hat, soll es als Stellplatz gerechnet werden.“ Dem schlossen sich seine Kollegen im Rat einstimmig an.

Aufträge fürs Feuerwehrhaus Bei drei Aufträgen, die der Gemeinderat für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Inchenhofen vergab, hatte jeweils die Firma Strobl aus Inchenhofen das günstigste Angebot abgegeben. Die Firma übernimmt die Installationsarbeiten für die Heizung (rund 105700 Euro), die Lüftung (26700 Euro) und den Sanitärbereich (54400 Euro). Alle drei Angebote lagen unterhalb der geschätzten Kosten. Rund 37 Prozent über dem Schätzpreis lag das einzige Angebot, das für die Dachdeckerarbeiten bei dem Neubau eingegangen war. Der Gemeinderat beschloss aus diesem Grund in nicht öffentlicher Sitzung, die Ausschreibung für das Dach aufzuheben.

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Bei der Neuausschreibung wird statt des Eternit- ein Blechdach angefragt. Das Gremium beauftragte die Firma Südfassaden aus Königsbrunn mit den Fassadenarbeiten (148700 Euro) und Elementbau Glogger aus Augsburg mit den Metallbauarbeiten (97900 Euro) am neuen Feuerwehrhaus.

Haus ist doch möglich Vor vier Jahren hatte das Landratsamt eine Anfrage zum Bau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage im Angerweg noch mit der Begründung abgelehnt, dass das Grundstück im Außenbereich liege. Nach neuesten Gesichtspunkten sei es bebaubar, teilte Bürgermeister Karl Metzger die aktuelle Sichtweise der Behörde mit. Der Gemeinderat hatte das schon immer so gesehen. Er hatte dem Vorhaben bereits vor vier Jahren zugestimmt und stimmte auch der aktuellen Voranfrage wieder zu.

Zuschuss genehmigt Den Kreisverband des Roten Kreuzes unterstützt die Marktgemeinde mit 870 Euro.

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