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Pöttmes-Gundelsdorf

25.01.2016

Beim Überholen übersehen: 31-Jähriger stirbt bei Unfall

Ein 32-Jähriger ist am frühen Montagmorgen bei einem Autounfall auf der Staatsstraße 2035 zwischen den Pöttmeser Ortsteilen Gundelsdorf und Handzell gestorben.
Bild: Erich Echter

Ein 62-Jähriger wollte bei Pöttmes laut Polizei an einer unübersichtlichen Stelle überholen und krachte in den Gegenverkehr. Der Fahrer eines entgegenkommenden Autos starb.

Das neue Jahr ist noch keinen Monat alt und schon verlor der erste Mensch auf den Straßen im Landkreis Aichach-Friedberg sein Leben. Ein 31-Jähriger aus dem nördlichen Wittelsbacher Land starb am frühen Montagmorgen bei einem Autounfall auf der Staatsstraße 2035 zwischen den Pöttmeser Ortsteilen Gundelsdorf und Handzell.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte ein 62-Jähriger, der von Handzell in Richtung Gundelsdorf unterwegs war, gegen 8.45 Uhr an einer unübersichtlichen Stelle ein Auto vor ihm überholen wollen. Dabei übersah er laut Polizei den entgegenkommenden 31-Jährigen und krachte frontal in dessen Wagen.

Die Wucht des Aufpralls war so heftig, dass das Auto des 31-Jährigen in den Straßengraben flog und mit einem Reifen auf der Leitplanke hängen blieb. Er starb noch an der Unfallstelle. 

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Der Unfallverursacher, der ebenfalls aus dem nördlichen Landkreis Aichach-Friedberg kommt, schleuderte danach noch in ein weiteres Fahrzeug auf der Gegenspur. Dessen 54-jähriger Fahrer aus dem nördlichen Wittelsbacher Land wurde laut Erich Weberstetter, Sprecher der Polizeiinspektion Aichach, „augenscheinlich leicht verletzt“. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus.

Rettungshubschrauber fliegt Unfallverursacher ins Krankenhaus

Der Unfallverursacher selbst erlitt laut Polizei schwere Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber flog ihn ins Klinikum Augsburg.

Die Staatsstraße 2035 blieb mehrere Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Pöttmes, Gundelsdorf, Aindling, Hollenbach und dem Petersdorfer Ortsteil Schönleiten waren vor Ort. Die drei Autos waren so schwer beschädigt, dass sie allesamt abgeschleppt werden mussten. Insgesamt entstand nach Schätzungen der Polizei ein Sachschaden von etwa 70000 Euro.

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