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Projekttag

28.08.2019

Besuch in der Metzgerei Erber wird zum Erlebnis

Eine Schülergruppe war beim Projekttag in der Metzgerei Erber in Hollenbach für das Belegen von Broten zuständig. Sie lernten dafür auch das Herstellen von Butterrosen. Foto: Alexandra Hiebl

19 Realschüler lernen in Hollenbacher Betrieb im Rahmen des Projektes „Ernährungshandwerk erleben – Ernährung macht Schule“ Falt- und Legetechniken fürs Anrichten von Brötchen und brühen selbst gemachte Weißwürste

Die Metzgerei Erber – sie betreibt die Filialen in der Unteren Vorstadt in Aichach und in Hollenbach – hat im Rahmen des Projekts „Ernährungshandwerk erleben – Ernährung macht Schule“ in Kooperation mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Augsburg seine Pforten für 19 Schüler der Konradin- Realschule in Friedberg geöffnet. Das Ernährungshandwerk wurde für die Schüler laut einer Mitteilung zum Erlebnis. Neben vielfältigen Informationen zum Berufsbild des Fleischers dreht sich an dem Projekttag alles um das Handwerk vor Ort.

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Als die Schüler morgens eintreffen, werden sie bereits von Andreas Erber, dem Chef der Metzgerei, erwartet. Nach einer Begrüßung und dem Anlegen der Schutzkleidung, geht es gleich los. Unter Anleitung des Metzgermeisters stellen die Schüler selbst Weißwürste und Rostbratwürste her: Hierzu werden das vorbereitete Fleisch eingewogen und gewolft sowie Gewürze beigemengt, sodass das fertige Brät über den Füller in die Därme abgefüllt und jede Wurst per Hand gedreht werden kann. An einer weiteren Station lernen die Schüler Falt- und Legetechniken für das Anrichten von belegten Brötchen mit Wurst und Käse, die wiederum mit Frischkäse, Obst und Gemüse dekoriert werden. Eine weitere Herausforderung stellt die Gestaltung einer Butterrose dar, die die Schüler mit Bravour meistern.

Andreas Erber ist leidenschaftlicher Metzger. Bereits als Kind hat er im Familienbetrieb mitgeholfen, nach erfolgreicher Ausbildung die Metzgerei schließlich übernommen – derzeit betreibt er zwei Filialen. „Besonders glücklich machen mich zufriedene Kunden, die aufgrund unserer Qualität und des guten Geschmacks bei uns einkaufen, und nicht, weil es besonders günstig ist“, erklärt Erber. Aktuell beschäftigt die Metzgerei auch einen engagierten Fleischerlehrling, weiterhin ist auch die Ausbildung zum Fachverkäufer möglich. Auf die Frage eines Schülers, woher das Fleisch für die Weiterverarbeitung kommt, antwortet Erber, dass er selbst schlachte und alle Tiere von Höfen aus umliegenden Ortschaften beziehe. Den Abschluss der Erkundungstour bildet ein gemeinsames Essen der selbst zubereiteten Brötchen. Die selbst gemachten Weißwürste und Rostbratwürste können die Schüler mit nach Hause nehmen. (AN)

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