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Gemeinderat

26.03.2015

Betreuungsplätze im Kinderhaus sind gefragt

Der Kindergarten in Obergriesbach muss umgestaltet werden. Es wird ein Ruheraum benötigt, dazu sollen zwei Archivräume umgenutzt werden. Insgesamt 68 Kinder werden die Einrichtung ab dem nächsten Jahr nutzen.

68 Kinder sind für das nächste Jahr schon angemeldet, für 75 ist Platz in Obergriesbach. Das neue gemeinsame Haus für Kindergarten und Krippe soll im Herbst 2016 fertig sein.

Alle Kinder, die für das neue Kindergartenjahr in Obergriesbach angemeldet wurden, werden auch angenommen. An dieser Entscheidung gab es in der Sitzung des Gemeinderats am Dienstag keinerlei Zweifel. Außerdem wurde beschlossen, dass eine Umplanung und Umgestaltung der bestehenden Räume vorzunehmen ist. Die Planung wird Paul Kienberger übernehmen.

Für die Krippe sind insgesamt 13 Buben und Mädchen gemeldet; damit sind nur noch zwei Plätze in der Gruppe frei. Insgesamt werden ab September 68 Kinder die Einrichtung nutzen, für 75 wäre Platz. Nun muss die Gemeinde eine neue Betriebserlaubnis beantragen. Es wird ein Ruheraum benötigt, dazu sollen zwei Archivräume umgenutzt werden. Berthold Schmitt erklärte, diese Veränderung sei mit einer großen Aktion verbunden. Der Inhalt von zehn Schränken sowie von 600 bis 700 Kartons muss verlagert werden. Ihren neuen Platz sollen die Gegenstände im Werkraum finden. „Das wäre optimal“, so Schmitt.

Hans Greppmeier legte großen Wert auf die Feststellung, die Maßnahmen müssten mit einem möglichst minimalen Aufwand verbunden sein: „Sonst bin ich nicht mehr dabei.“ Vor einigen Wochen hat der Gemeinderat beschlossen, dass im Osten des ehemaligen Schulgebäudes ein gemeinsames Haus für Kindergarten und Kinderkrippe gebaut wird. Im Herbst 2016 soll es zur Nutzung bereit stehen.

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Der Bebauungsplan Am Aichberg wird geändert. Diese Maßnahme hat zur Folge, dass danach zwei Einfamilienhäuser errichtet werden können. Weil die Baufläche erweitert wird, muss auch die Ausgleichsfläche größer werden. Die anfallenden Kosten – auch für den Ausgleich – haben die Antragsteller zu tragen. Der Planungsauftrag ging an Paul Kienberger. Hans Greppmeier wies darauf hin, dass man angesichts der Nähe zum Wald die Baumfallgrenze im Auge behalten sollte.

Ein Sichtspiegel, wie er für den Friedhof Obergriesbach beantragt wurde, kostet gut 400 Euro. Helmut Beck hatte sich aus Sicht der Polizei Aichach schriftlich geäußert, er konnte keinen Handlungsbedarf für das Installieren eines Spiegels erkennen. Die Meinungen gingen weit auseinander. Johann Willer etwa sprach von „einem schwierigen Thema“ und räumte ein: „Ich habe keine Lösung.“ Markus Weber meinte zu den möglichen Kosten: „Jeder Unfall ist teurer.“ Hans Greppmeier fand mit seiner Überlegung eine Mehrheit von 8:6 Stimmen: „Ich würde der Empfehlung der Polizei folgen. Jeder Verkehrsteilnehmer ist für sich selbst verantwortlich.“ Damit gibt es an dieser Kreuzung keine Veränderung.

Seit geraumer Zeit verstärkt sich im Gemeinderat von Obergriesbach der Eindruck, dass immer mehr Organisationen die Kommune um eine Spende bitten. Dieser Entwicklung will man nun einen Riegel vorschieben. Auch hier entzündete sich eine ausführliche Debatte. Hans Greppmeier vertrat die Auffassung, man sollte nur noch Organisationen unterstützen, deren Arbeit in der Gemeinde direkt zu spüren ist. Ansonsten mahnte er zur Vorsicht. Markus Weber setzte sich dafür ein, der Kriegsgräberfürsorge stärker unter die Arme zu greifen: „Die machen einen guten Job, vor allem in der Jugendarbeit.“

Auf diese Weise würde die Gemeinde einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten, hieß es in der Sitzung. Gerhard Kinzel stellte die Frage: „Wo geht das Geld hin?“ Künftig will die Gemeinde den Antragstellern jeweils 50 Euro zukommen lassen. Wer einen höheren Betrag wünscht, der muss eine Begründung dafür vorlegen. Nur Markus Weber und Tassilo Drobek stimmten dagegen.

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