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Aichach

14.11.2017

Betrunkener tickt aus und hält Rettungskräfte auf Trab

Ein stark alkoholisierter 36-jähriger Aichacher randalierte die ganze Nacht. Schnittverletzungen, Prellungen, kaputte Türen und ausgelaufenes Benzingemisch waren die Folgen.
Bild: Alexander Kaya (Symbol)

Übermäßiger Alkoholgenuss kombiniert mit einer Abfuhr ließen bei einem 36-Jährigen in Aichach alle Sicherungen durchbrennen. Die ganze Nacht beschäftigte er Polizei und Feuerwehr.

Einen übermäßig über den Durst getrunken hatte am frühen Dienstagmorgen gegen 1.45 Uhr ein Aichacher. Der 36-Jährige wollte spontan zu dieser unwirtlichen Stunde Bekannte in einem Mehrfamilienhaus in der Martinstraße besuchen.

Die vermeintlichen Gastgeber zeigten sich vom unerwarteten Besuch wenig begeistert und wiesen den Störenfried ab. Jetzt kam der stark alkoholisierte Randalierer erst richtig in Fahrt. Aus Wut über die Abfuhr schlug er das Glas der Eingangstür ein. Dabei verletzte er sich an der Hand und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Aichach gefahren werden.

Dort angekommen lehnte der Verletzte eine Behandlung ab und verließ das Krankenhaus auf eigenen Wunsch. Damit war sein nächtlicher Streifzug aber noch lange nicht abgeschlossen. Gegen 4.30 Uhr kehrte der Berauschte zum Aichacher Krankenhaus zurück. Vor dem Eingang musste ein Roller daran glauben und landete auf dem Asphalt. Danach riss er die Sprechanlage aus der Wand. Mit vernebelten Sinnen fand er in einem Pfleger sein nächstes Opfer, welches er prompt mit einem Schirm attackierte. Der Krankenhausangestellte kam mit einer Prellung am Unterarm davon.

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Den 36-Jährigen erwartet mehrere Anzeigen

Bevor die Polizei am Krankenhaus eintraf, machte er sich in unbekannter Richtung aus dem Staub. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Trunkenbold verlief zunächst ergebnislos. Gegen 7.30 Uhr kehrte er an den Ort seiner Abfuhr in der Martinstraße zurück. Als er gerade versuchte, eine Wohnungstüre einzutreten, konnte ihn die Polizei schließlich festnehmen. Den Rest der Nacht verbrachte der 36-Jährige in der Ausnüchterungszelle des Polizeipräsidiums Schwaben Nord.

Abgeschlossen war der Fall damit noch nicht: Aus dem umgeworfenen Roller vor dem Krankenhaus lief Benzingemisch aus. Die freiwillige Feuerwehr kümmerte sich darum in den frühen Morgenstunden. Welchen Schaden der Tobsuchtsanfall des Betrunkenen angerichtet hat, steht noch nicht fest. Dafür erwarten den 36-Jährigen mehrere Anzeigen, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung.

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