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22.07.2010

Bewaffneter Räuber überfällt Brillengeschäft

Friedberg Gestern gegen 17.10 Uhr gab es in der Nähe des Friedberger Bahnhofs einen Raubüberfall. Ein bislang Unbekannter betrat das dortige Geschäft "Brillencult". Sein Gesicht war vermummt, er war dunkel gekleidet und hatte eine Pistole bei sich. Das ergaben die ersten Ermittlungen der Einsatzzentrale der Kripo Augsburg.

Von der Angestellten, die sich zu diesem Zeitpunkt in dem Laden befindet, fordert er unter Vorhalt der Waffe Bargeld. Wie viel er letztlich erbeutete, war zum gestrigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Für die gepeinigte Frau jedenfalls nahm der Albtraum noch kein Ende. Der Täter fesselte sie und flüchtete mit einem dunklen Motorroller unbekannter Marke. Da der Bahnhof nahe liegt, ist es möglich, dass die weitere Flucht auch mit dem Zug erfolgt sein könnte. Der Angestellten gelingt es schließlich, sich selbst zu befreien und zur Türe zu humpeln. Die Frage, ob sie Verletzungen davontrug, blieb zunächst ungeklärt.

Im Freien macht sie auf sich aufmerksam, bis ein Passant mit seinem Fahrrad zur nahe gelegenen Polizeidienststelle radelte und die Beamten verständigte. Diese eilten zum Ort des Überfalls und halfen dem Opfer. Die Augsburger Kriminalpolizei übernahm bald darauf die Ermittlungen am Tatort. Rund eine Stunde später zeugen flatternde Absperrbänder und zwei Polizeifahrzeuge noch von dem Geschehen. Das Geschäft an der Einmündung zur Münchener Straße sieht friedlich aus, abgesehen von etwas Verkehrslärm der vorbeifahrenden Autos ist es an dem schwülen Vorabend relativ ruhig.

Einige Schaulustige und Neugierige haben sich um das schöne alte Häuschen versammelt. Die Polizeibeamten kümmern sich um die Betroffene, sprechen mit einigen Menschen, machen Notizen. Für sie beginnt jetzt die Suche nach dem Täter.

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