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Genehmigung

23.02.2015

Biber dürfen abgeschossen werden

Biber richten enorme Schäden an, deswegen hat die Gemeinde Rehling eine erneute Abschussgenehmigung beantragt.

Nager sind in Rehling zum Abschuss freigegeben.

Rehling Die Abschussgenehmigung für Biber, höhere Gebühren für Bauschutt und Grünschnitt, der Breitbandausbau und Kanalschäden beschäftigten die Rehlinger Gemeinderäte bei ihrer jüngsten Sitzung.

Bürgermeister Alfred Rappel informierte seine Ratskollegen, dass die Gemeinde die erneute Erlaubnis erhalten habe, die Biber am Vitus-Weiher entweder lebend zu fangen oder abzuschießen. Wie Rappel gegenüber unserer Zeitung erklärte, seinen in diesem Bereich in der Vergangenheit bereits vier oder fünf Biber erlegt worden, aber die Schäden seien nicht merklich weniger geworden. Die Abschusserlaubnis ist bis 31. März 2017 befristet und gilt von September eines Jahres bis Ende März. Die Gemeinderäte sollen sich jetzt Gedanken darüber machen, welcher Jäger für den neuerlichen Abschuss in Frage käme.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat, für die Abfallbeseitigungsanlage höhere Gebühren festzulegen. Dies sei unter anderem wegen der gestiegenen Entsorgungskosten für Grünschnitt notwendig. So verlangt die Gemeinde ab März pro Kubikmeter jeweils sechs Euro, egal ob es sich um Strauch- oder Baumschnitt (bisher fünf Euro), Bauschutt/Erdaushub (bisher vier Euro) oder Rasenschnitt (auch bisher sechs Euro) handelt. Mehreinnahmen sollen für die spätere Rekultivierung zurückgelegt werden.

Bereits im November hat der Gemeinderat entschieden, Angebote für den Breitbandausbau der noch unterversorgten Gebiete im Gemeindebereich einzuholen. Jetzt beschloss das Gremium, auch den nordöstlichen Gemeindebereich von Unterach in die Planungen mit einzubeziehen, da die Telekom dieses Gebiet nicht – wie zunächst angenommen – eigenwirtschaftlich ausbaut. Zudem legte der Rat fest, dass ein Bewerber alle Bereiche ausbauen soll.

Die Kamerauntersuchung von Abwasserkanälen soll auch in diesem Jahr fortgesetzt werden. Folgende Straßenzüge sollen untersucht werden: Baugebiet „Am Umspannwerk“ (Gewerbegebiet), Baugebiet „Pfarrgelände“, Schmutzwasserkanal im Ortsteil Allmering und Ortsteil Unterach mit Kanal in der Staatsstraße 2381. Die Kosten für die Befahrung dürften etwa bei 10000 Euro netto liegen. 2014 waren die Abwasserkanäle mitsamt der Hausanschlüsse im Baugebiet „Westlich des Riedweges“, im Baugebiet „Richtung Allmering“ und der Regenwasserkanal im Ortsteil Allmering untersucht worden. Der Gemeinderat beauftragte ein Ingenieurbüro, Angebote für die Beseitigung der relativ unproblematischen Schäden einzuholen. Die Kosten werden auf etwa 15000 Euro geschätzt. (ull)

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