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Veranstaltung

28.08.2018

Bierkrugschieben beim Gartenfest in Au

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Beim Gartenfest im Rehlinger Ortsteil Au stand auch heuer ein Gaudiwettbewerb auf dem Programm: Beim Bierkrugschieben ging es darum, den Krug auf einer vier Meter langen Platte möglichst genau auf die Markierungen zu schieben, um Punkte zu sammeln.
Bild: Josef Abt

Im Rehlinger Ortsteil messen sich die Besucher beim Gaudiwettbewerb. Am Ende wird es knapp.

Ausgerechnet zum Gartenfest des Obst- und Gartenbauvereines Rehling am Sonntag legte der Sommer eine Verschnaufpause ein. Entgegen allen Prognosen hatten die Verantwortlichen am Sonntagvormittag im Freien bestuhlt. Sie hatten Glück: Das Gartenfest konnte bei angenehmen Temperaturen über die Bühne gehen.

Schon früh trafen die ersten Besucher ein. Auch von auswärts kamen Gäste in den Rehlinger Ortsteil Au, darunter viele Radausflügler und junge Familien. Sie alle machten es sich unter dem großen Kastanienbaum gemütlich. Frühzeitig griffen die Gäste am Kuchenbüfett zu. Auch für Brotzeiten und kühle Getränke war gesorgt. Die Besucher trafen sich zum geselligen Ratsch, für Kinder gab es verschiedene Spiele und Unterhaltungsmöglichkeiten. Die meisten von ihnen nutzen aber den Kinderspielplatz der Familie Jakob.

Die Mannschaft um die Vereinsvorsitzende Ursula Higl hatte alles vorbereitet. Ihr Dank galt der Familie Rieger, die ihr idyllisches Plätzchen neben dem Auer Kirchlein St. Nikolaus unter dem riesigen Baum zur Verfügung gestellt hatte.

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Auf den richtigen Schwung kommt es an

Auch dieses Jahr hatten die Veranstalter einen Wettbewerb vorbereitet. Beim Bierkrugschieben galt es, auf einer vier Meter langen Platte einen rund eineinhalb Liter fassenden Krug möglichst genau in die vorgegebenen Markierungen zu schieben. Nach einem Probeschub wurde es ernst. Bei drei Wertungsschüben mussten die Teilnehmer so viele Punkte wie möglich sammeln. Es sah zwar recht leicht aus, doch oft landete der Krug bei zu viel Schwung im Gras oder bei den zu vorsichtigen Schüben weit vor der Punkte-Markierung. 60 bis 100 Punkte gab es je Schub zu holen, manchmal entschieden Millimeter. Die Wettbewerbsteilnehmer standen Schlange: 33 meldeten sich zu diesem Wettstreit an. Sie wurden von vielen Zuschauern lautstark angefeuert. Die Frauen unter den Teilnehmern standen den Männern in der Zielgenauigkeit grundsätzlich in nichts nach. Dennoch blieb das Siegertreppchen in Männerhand.

Den Sieg sicherte sich ein Auer: Uwe Schmidt schaffte 280 von 300 möglichen Punkten. Rang zwei musste in einem Stechen ermittelt werden, denn sowohl Toni Brucklachner wie auch Thomas Lachenmayr lagen mit 270 Punkten gleichauf. Am Ende war Brucklachner nervenstärker und kam mit 200 Punkten auf den zweiten Platz. Thomas Lachenmayr sicherte sich mit 150 Punkten Rang drei.

In einem weiteren Wettbewerb mussten alle Besucher schätzen, wie viele Kirschkerne in zwei Gläsern lagen. Die meisten waren überrascht, wie viele Kirschkerne es tatsächlich waren. Im Glas mit den kleineren Kernen waren es 640, im Glas mit den größeren 845. Diesen Wettbewerb gewann Thomas Lachenmayr.

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