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Ausstellung

20.11.2012

Bilder, die die Seele erfreuen

Die Künstlerin Gigi Banini stellt im Aindlinger Rathaus aus.
Bild: Martin Golling

Die Augsburger Künstlerin Gigi Banini zeigt im Aindlinger Rathaus 35 ihrer farbenfrohen Werke

Aindling Die weiß getünchten, lichtdurchfluteten Gänge und Räume im Aindlinger Rathaus eignen sich hervorragend für Vernissagen. Das spricht sich herum. Durch persönliche Kontakte fanden nun 35 Werke der Augsburger Künstlerin Gigi Banini den Weg ins Gebäude der Verwaltungsgemeinschaft Aindling.

Bürgermeister Tomas Zinnecker konnte am Samstag nahezu 100 Gäste bei der Eröffnung der Ausstellung begrüßen: „Ich bin höchst erfreut, dass es uns gelungen ist, eine so renommierte und bekannte Künstlerin für eine Ausstellung bei uns im Rathaus zu gewinnen.“

Zinnecker ging auch auf den künstlerischen Lebenslauf von Gigi Banini ein. Sie pflegt seit 1987 als freischaffende Künstlerin in Augsburg ihren „unverwechselbaren Malstil“, der schon bei Ausstellungen in Italien Frankreich und in der Schweiz zu bewundern gewesen sei. Die königliche Porzellanmanufaktur Tettau habe 2011 bei der Gestaltung ihrer Erzeugnisse auf Kunstwerke und Motive von Gigi Banini zurückgegriffen, erinnerte Zinnecker in seiner Eröffnungsrede. Er beschrieb die Künstlerin als „empfindsame, nachdenkliche und lebendige Frau“, die trotz ihrer Erfolge bescheiden geblieben sei. „Sie vergisst nie, der Kunst zu dienen“, so der Aindlinger Bürgermeister.

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Wie eine Explosion springen dem Betrachter die sich spiralförmig drehenden Farbbänder beim Bild „Glückseligkeit“ entgegen. Ist hier nicht ein Gesicht zu erkennen? Bilden die Striche im Zentrum etwa zwei Paar Lippen? Sind Blumenbänder die Grundlage der „Glückseligkeit“ oder Pfauenfedern? Dieses Bild allein bietet irre Möglichkeiten der Deutung. Schön, dass es im Sitzungssaal des Marktgemeinderates hängt.

In erster Linie Freude bereiten

Gigi Banini selbst sagt im persönlichen Gespräch, sie habe sich vor 20 Jahren schon vorgenommen, „nur mehr Bilder zu malen, welche die Seele erfreuen. Freilich macht manches auch nachdenklich, doch soll es in erster Linie Freude bereiten“, redet die Künstlerin über ihren Ansporn. Die lebendigen, farbenfrohen Spiralformen stehen oft im Kontrast zu sterilen schachbrettartigen Konstruktionen, doch die versteht die Künstlerin vor allem durch Katzenaugen aufzuweichen. Überhaupt Katzen. Sie sind ein sehr beliebtes Motiv, sei es als wilder Gepard oder als Wohnzimmertiger. Aus vielen ihrer Bilder blicken Gesichter wie hinter venezianischen Masken auf den Betrachter.

Ihren Werken begegnet man nicht selten in den öffentlichen Gebäuden Augsburgs. Meist entstammen die Blätter dann den jährlich erscheinenden Monatskalendern Gigi Baninis. Die Bilder in Aindling sind auch käuflich zu erwerben. Mit einer Ausnahme: Unverkäuflich ist das Werk „Africa“.

Die Ausstellung läuft bis 31. Januar 2013 und ist zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

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