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Sanierung

31.03.2015

Bis Pfingsten soll Hollenbacher Kirche fertig sein

Bis Pfingsten sollen die Arbeiten in der Hollenbacher Kirche beendet sein.
Bild: Christian Kirstges (Archiv)

Die Arbeiten gehen in die Schlussphase. Danach zeichnet sich eine personelle Änderung ab.

Der pünktliche Abschluss der Arbeiten in der Hollenbacher Kirche wären das schönste Geschenk zum Osterfest für die Katholiken in der Pfarrei Hollenbach gewesen. Doch dieser Wunsch lässt sich nicht verwirklichen, selbst wenn die Handwerker sich in den nächsten Tagen noch so viel Mühe geben.

Pfarrer Stefan Gast aus Inchenhofen, der auch für die Nachbarpfarrei zuständig ist, hat sich kürzlich vor Ort erkundigt. Er berichtet von deutlichen Fortschritten, wenngleich noch vieles zu erledigen sei. „Ich hoffe, dass es bis zur Erstkommunion so weit ist“, sagte der Dekan zunächst. Dieses Fest wird am Sonntag, 26. April, gefeiert. „Ich hoffe es“, erklärte der Geistliche und betonte: „Das ist aber keine Garantie.“ Später musste er diese Prognose revidieren: „Es wird Pfingsten werden.“

In den vergangenen Wochen konnte man enorme Fortschritte verzeichnen. Zimmerer, Putzer und Maler gaben sich die Klinke in die Hand. „Es hat geheißen, dass es bis Ostern fertig wird“, sagt Gast und will nicht verkennen, dass sich einiges getan hat in diesem Gotteshaus: Die Handwerker seien „weit vorangekommen“. An der oberen Empore wurde von unten her der Putz abgeschlagen, sonst hätte man die Orgel abbauen müssen. Doch an einem alten Gebäude enden die Ausbesserungsarbeiten praktisch nie. Darum sagt der Pfarrer: „Es gibt noch andere Stellen, wo früher oder später was kommen wird.“ Aufgrund der umfangreichen Sanierungen gerieten einige Vorhaben in den Hintergrund. So befindet sich etwa die Orgel, die überholt werden muss, in der Warteschleife.

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Vor einem Vierteljahr hatte die Aufgabe noch ausgesprochen schwierig ausgesehen. Aus Gründen der Sicherheit war seit dem 10. Oktober 2014 der Zugang zur Empore in der Pfarrkirche St. Peter und Paul strikt verboten. Dass an dem Gebäude einige Schäden zu beheben sein würden, war schon länger offenkundig. Doch weitere Untersuchungen verdeutlichten, dass die Probleme um einiges gravierender waren, als zunächst angenommen. Nach einem Ortstermin musste Stefan Gast feststellen: „Die Schäden, die zum Vorschein kamen, sind weit größer als befürchtet. Im Sockelbereich sind beide Säulen auf der unteren Empore morsch. Auch das Holz der Balken, auf denen die Säulen stehen, ist bereits angefault.“ Sogar als „verheerend“ bezeichnete er den Zustand der Balken im Boden der unteren Empore.

Während bei der Sanierung allmählich ein Ende in Sicht kommt, zeichnen sich personelle Veränderungen ab. Derzeit versieht Pater Emanuel für einige Monate in Hollenbach seinen seelsorglichen Dienst. Anfang September wird der 34-jährige Nigerianer in eine andere Pfarrei wechseln. „Ich bin gerne hier“, versichert er. Doch ehe man als junger Priester an eine Stelle als Pfarrer denken kann, muss man sich drei Jahre lang gedulden. Der Hollenbacher Pater befindet sich im zweiten Jahr.

Eine gute Nachricht hat in diesem Zusammenhang Stefan Gast auf die Frage, ob es danach einen Nachfolger geben wird: „Das ist mir zugesichert worden vom Personalreferenten.“ Offensichtlich kennt er bereits einen Namen. Diesen will er aber noch nicht nennen, weil diese Personalie noch keinen offiziellen Charakter hat.

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