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Gemeinderat

12.06.2020

Bisamratten entwickeln sich zur Plage

Die Gemeinde Sielenbach will klären, ob Bisamratten an der Ecknach und den Seitenbächen gejagt werden dürfen.

Gemeinde Sielenbach will klären, ob die Tiere an der Ecknach und ihren Seitenbächen gejagt werden dürfen

Eine Plage sind die vielen Bisamratten in der Ecknach und in ihren Seitenbächen. Sielenbachs Bürgermeister Heinz Geiling will sich informieren, unter welchen Voraussetzungen ein Bisamrattenjäger Abhilfe schaffen kann. Der Gemeinderat gab ihm in seiner Sitzung am Mittwoch dafür grünes Licht.

Sehr stark befallen seien die Ecknach und ihre Seitenbäche, so Geiling. „Die Viecher sind putzig, aber trotzdem eine Plage.“ Zweiter Bürgermeister Franz Moser erklärte, warum: „Zwei bis fünf Kubikmeter Erde verbaut eine Bisamratte in ihrem Leben im Gewässer.“ Dadurch würden die Bäche verschlammen und die Uferstreifen unterhöhlt werden. Alleine auf dem gut 100 Meter langen Stück von der Säge im Mühlweg bis zur Schwaigstraße würden in der Ecknach etwa 50 Bisamratten leben, hat Moser beobachtet. Andreas Schneider brachte die Meinung des Rats auf den Punkt: „Wir brauchen jemanden, der das in die Hand nimmt und in angemessenem Rahmen bekämpft.“ Martin Echter junior empfahl dem Bürgermeister, sich mit der Nachbargemeinde Adelzhausen in Verbindung zu setzen. Deren Ortsteil Irschenhofen, der direkt an der Ecknach liegt, müsste ebenfalls betroffen sein, konnte er sich vorstellen.

lAufträge für Sozialwohnhaus Für das neue Achtfamilien-Sozialwohnhaus vergab der Gemeinderat weitere Aufträge. Mit den Fliesenarbeiten beauftragte er für rund 23000 Euro Fliesen Kopp aus Aichach, die Malerarbeiten führt Firma Kreutmeier aus Sielenbach für rund 18600 Euro aus. Das einzige Angebot für die Trockenbauarbeiten kam von Jaksch & Baur aus Sielenbach für rund 25300 Euro. Das günstigste Angebot für die Estricharbeiten lag bei knapp 25300 Euro und kam von Spielberger in Sielenbach.

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lZuschüsse beschlossen Das Rote Kreuz erhält von der Gemeinde einen Zuschuss von 570 Euro, die Caritas-Sozialstation Aichach bekommt 1330 Euro.

l Für den Bau einer Garage in der Heilbachstraße in Tödtenried war eine Befreiung von Vorgaben bezüglich der Baugrenze nötig. Unter der Voraussetzung, dass keine weiteren Änderungen mehr möglich seien, stimmten bis auf Moser, Schneider und Josef Kreppold alle zu.

lSatzung beschlossen Obwohl eine notarielle Beurkundung noch fehlt, beschloss der Gemeinderat ausnahmsweise die Einbeziehungssatzung „Weinbergstraße Süd“. Damit kann der Antragsteller dort bauen, muss die fehlenden Unterlagen aber noch nachreichen.

lVortrag gehört Im nicht öffentlichen Teil hielt Nadine Bromberger von der Verwaltungsgemeinschaft Dasing einen Vortrag über Bauleitplanung.

lHaus an Reutgasse Im Freistellungsverfahren läuft ein Bauantrag für ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage in der Reutgasse.

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